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Freital

Semperoper-Tänzerin unterrichtet in Freital

Drei Gruppen für Klassisches Ballett baut die Kultur- und Tanzwerkstatt auf. Damit wird eine breite Palette ergänzt.

Balletttrainerin Beatrice Peana übt mit Jasmin, Fiona und Romina (v. l.). Die erste kleine Choreografie ist bereits einstudiert.
Balletttrainerin Beatrice Peana übt mit Jasmin, Fiona und Romina (v. l.). Die erste kleine Choreografie ist bereits einstudiert. © Andreas Weihs

Als Ballerina hat Beatrice Peana auf den großen Bühnen der Welt gestanden. Als Ballett-Trainerin geht sie es etwas bescheidener an. In der Freitaler Kultur- und Tanzwerkstatt gibt sie ihr Wissen an junge Tänzer weiter. Gerade hat sie eine Mini-Choreografie mit den Ballettis einstudiert.

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„Es ist ein Riesenglück, dass wir sie als Trainerin gewinnen konnten. Nun können wir Klassisches Ballett anbieten“, sagt Melanie Hartmann von der Tanzsparte der Kultur- und Tanzwerkstatt, auch Kuta-Werk genannt. Unterricht gibt es für drei Altersstufen: Von vier bis sieben Jahren bei den Ballettis, bis zu zwölf Jahren bei den Ballerinas und ab 13 bei den Balletteusen.

Beatrice Peana hat ab 1995 im Ballett der Dresdner Semperoper getanzt. Ihre Ausbildung hat die Wahl-Freitalerin an der Nationalen Tanzakademie in Rom absolviert. In ihrer italienischen Heimat hatte sie mit sechs Jahren den ersten Ballettunterricht. „Das war in Verona. Das Tanzstudio ähnelte dem, in dem ich nun mit den Kindern arbeite. Das weckt Erinnerungen“, sagt die Tanzlehrerin.

Einige der anderen 18 Tanzgruppen hat sie schon angeschaut. Angeboten werden die Stilrichtungen Hip-Hop, Jazz Modern Dance, Show Dance, Breakdance und Oriental Dance. Über 200 Kinder, Jugendliche und einige Erwachsene trainieren an fünf Standorten. Einige Gruppen haben überregionale Wettkampferfahrung, es gibt mehrfach ostdeutsche Meister. Im Raum Freital wirken die Tänzer bei vielen Veranstaltungen mit. Bei der Vereinsgala am 23. November sind alle im Stadtkulturhaus zu erleben. „Wir inszenieren das Tanztheaterstück Harry Potter“, kündigt Melanie Hartmann an.

Vereinschef Thorsten Mager nennt die diesjährigen Höhepunkte der Kultursparte im Verein. „Das größte Ding wird die Kuta-Area als Teil der Jugendmeile beim Windbergfest vom 6. bis 8. September sein“, sagt Mager. Tagsüber gibt es Angebote für Kinder, abends zaubern DJs Partystimmung für Jugendliche. „Rund 30 Ehrenamtler sind an dem Wochenende im Einsatz. Etwa 150 Tänzer des Vereins treten auf.“

Bei den Kulturalltagen im Juni will das Kuta-Werk zwei große Projekte stemmen. Zur Eröffnung am 1. Juni wird es voraussichtlich ein Kinderfest im Park am Neumarkt geben. Mitmachangebote und Riesenhüpfburgen erwarten die Mädchen und Jungen, und das kostenlos. Kooperationspartner des Projektes ist das Soziokulturelle Zentrum. Auch andere Vereine wirken mit. Für den 30. Juni plant das Kuta-Werk ein ganztägiges Familienpicknick im Park am Neumarkt. „Unser erstes wurde im vorigen Jahr sehr gut angenommen. Die offene Musikbühne und Spieleklassiker, wie Dosenwerfen oder Sackhüpfen, kamen gut an. Etliche Besucher entdeckten den Park an der Weißeritz mit dem Spiel- und Grillplatz für sich“, so Mager.

Künftig soll auf dem Neumarkt parallel das Trabi-Treffen steigen. „Wegen der dortigen Bauarbeiten suchen wir noch nach Lösungen, damit es schon diesmal mit dem Familienpicknick stattfinden kann“, sagt der Vereinschef. Jugendliche des Kuta-Werks gestalten während der Kulturalltage auch einen Aktionstag im Freibad Zacke. Verschiedene Workshops, Wettrutschen und eine Abschlussparty stehen auf dem Programm.

Anmeldung zum Schnuppertanzen beim Ballett und in den anderen Gruppen per E-Mail: [email protected] oder Funk: 0173/3563584.

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/ort/freital vorbei.

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