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Skassaerin wird Referentin für Ökumene-Vernetzung

Kerstin Göpfert soll Angebote koordinieren und die Themen Gerechtigkeit und Frieden in die Öffentlichkeit bringen.

Kerstin Göpfert wohnt in Skassa und ist die Frau des ehemaligen Jugendwarts Steffen Göpfert. Sie bekam ihre Ausbildung am CVJM-Kolleg Kassel. © privat

Skassa/Dresden. Kerstin Göpfert ist neue Referentin für den Ökumenischen Weg für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Sie wird Angebote koordinieren und die Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Landessynode nach außen vertreten. Ein Schwerpunkt liegt dabei bei der Planung eines Festtages, der am 20. November in der Kreuzkirche in Dresden stattfindet.

Kerstin Göpfert hat ihre Ausbildung am CVJM-Kolleg in Kassel gemacht und war zunächst Jugendmitarbeiterin im Kirchenbezirk Werdau. Nach einer längeren Familienzeit war sie bis zuletzt in der evangelischen Jugend Meißen-Großenhain tätig. 

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Ihr ist es ein Anliegen, dass Christen und Gemeinden nicht nur um sich selber kreisen, sondern in ihrem Umfeld und in der Gesellschaft wirksam werden. Die Arbeitsgemeinschaft Ökumenischer Weg möchte gelungene Projekte vorstellen und einladen, in ähnlicher Weise aktiv zu werden. Zudem sollen Impulse in Form von thematischen Einheiten durch Referenten in die Gemeinden getragen werden. 

Das Themenspektrum reicht vom Sinn und Nutzen des fairen Handels über Strategien zur Vermeidung von Plastik, den Chancen von gewaltlosem Widerstand und Möglichkeiten zur Versöhnung bis hin zu alternativen Wachstumsformen. Dabei geht es um die Verknüpfung von gesellschaftlichem Engagement und Gemeindeaufbau.

Der Ökumenische Weg entstand 2015 aus einer Initiative der Landessynode der Landeskirche Sachsens und des Landesjugendkonventes. Thematisch knüpft er an den konziliaren Prozess und die Ökumenische Versammlung vor 30 Jahren in Dresden an. Die Themen Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung sind heute noch genauso aktuell wie damals, auch wenn heute oft von Konfliktlösung, Chancengleichheit und Nachhaltigkeit die Rede ist. 

Der Ökumenische Weg möchte eine Brücke schlagen zwischen all jenen Aktiven, die seit Jahren unermüdlich mit großen und kleinen Schritten Veränderungen wollen und jenen, die sich angesichts der heutigen Lage mit drohendem Klimawandel, instabilen Machtverhältnissen und auseinanderdriftenden Gesellschaftsgruppen bemühen, an den Zukunftsfragen zu arbeiten, nach Lösungen zu suchen, auch mutig zupacken und aktiv werden. 

Im Mittelpunkt steht eine generationsübergreifende Vernetzung von Initiativen und Einzelpersonen aus dem breiten ökumenischen Spektrum. (SZ)

www.oekumenischerweg.de