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Skoda schleudert Golf in den Wald

Die beiden Insassen des VW werden bei dem Unfall auf der A 4 am Mittwochmorgen schwer verletzt. 

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der Golf wurde vor dem Umkippen mit einem Seil fixiert, um eine Insassin zu retten.
der Golf wurde vor dem Umkippen mit einem Seil fixiert, um eine Insassin zu retten. © Halkasch

Nossen. Am 26.12.2018 kam es gegen 7.40 Uhr auf der BAB 4 zwischen der AS Siebenlehn und der AS Berbersdorf zu einem Verkehrsunfall. Der Fahrer eines PKW Skoda Octavia war in Richtung Chemnitz unterwegs. Kurz vor Berbersdorf fuhr er auf der rechten Fahrspur aus ungeklärter Ursache auf einen vorausfahrenden VW Golf IV auf.

Das Unfallopfer
Das Unfallopfer
Der Unfall verursachte langen Stau.
Der Unfall verursachte langen Stau.
Der Skoda schnippste den Golf von der Fahrbahn. Der genaue Unfallhergang wird noch untersucht.
Der Skoda schnippste den Golf von der Fahrbahn. Der genaue Unfallhergang wird noch untersucht.
Der Rettungshubschrauber war im Einsatz.
Der Rettungshubschrauber war im Einsatz.
Der Hund überstand den Unfall im Golf augenscheinlich unverletzt.
Der Hund überstand den Unfall im Golf augenscheinlich unverletzt.

Der Golf wurde durch den Aufprall von der Fahrbahn in den Zellwald geschleudert. Hier blieb der VW am Wildzaun auf der Seite liegen. Die Freiwilligen Feuerwehren Nossen und Siebenlehn sicherten mit einem Stahlseil den Golf. Dieser drohte umzukippen und eine noch eingeschlossene Insassin zu erschlagen. Anschließend beseitigten die Kameraden Bäume und Sträucher. Dann konnte die Frau aus dem Golf befreit werden.

Ein weiterer Insasse konnte den VW selbständig verlassen. Beide wurden schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Der Skodafahrer wurde leicht verletzt vor Ort behandelt. Der Rettungshubschrauber "Christoph 38" brachte den Notarzt zur Unfallstelle. Ein Hund, welcher sich im Golf befand, blieb augenscheinlich unverletzt und wurde zunächst einem Tierheim übergeben.

Am VW Golf entstand Totalschaden, während der Skoda erheblich beschädigt wurde. Die Autobahn war in Richtung Chemnitz zeitweise gesperrt. Es bildete sich ein Stau. Die Freiwilligen Feuerwehren Nossen und Siebenlehn waren mit 60 Kameraden im Einsatz. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.