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So lief der Einsatz gegen Robert K.

Stunden hat sich die Polizei Zeit gelassen, um den 33-Jährigen zu fassen. Jetzt läuft die Feinarbeit der Kripo.

© Robert Michael

Es dauerte bis tief in die Nacht, bis die Polizisten am Montag vor Pfingsten zu Robert K. vordringen konnte. Kritik daran lässt Polizeipräsident Horst Kretzschmar nicht gelten. „Wir hatten alle Zeit der Welt“, sagt der ehemalige SEK-Chef. „Der Vorteil war, es ist ein ehemaliges militärisches Gebiet im Wald und teilweise umzäunt. Wir konnten davon ausgehen, dass sich da keine Fremden hin verlaufen. Im Vergleich zu einer Innenstadt oder einer Fußgängerzone ist das um 100 Prozent besser.“ Nachdem die Fahnder den 33-Jährigen gefunden hatten, bekamen sie die Situation in den Griff. Kretzschmar: „Als wir K. lokalisiert hatten, gab es einen Radius, den man als Polizei beherrscht. Damit kamen wir aus der Defensive in die Offensive. Jetzt bestimmte nicht mehr der Täter unser Handeln. Wir fingen an, ihn zu beschäftigen.“

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Wenn die Polizei einen Täter nicht mehr verhören kann, wie im Fall des mutmaßlichen Mörders Robert K., haben die Ermittler ein Problem. Dresdens Polizeipräsident Horst Kretzschmar spricht über Morde, bei denen sich die Täter auch selbst getötet haben.

Obwohl sich K. erschossen hat, versuchen die Beamten jetzt, alle Verbindungen zwischen ihm und der Rentnerin offenzulegen, die er in Kaditz umgebracht haben soll. Das Wichtigste sei die Beweiskette, sagt Polizeisprecher Thomas Geithner. Das ist der Zusammenhang zwischen Opfer, Täter und Tatort. Die Ermittlungen laufen. (SZ/csp)

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