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Sommertheater zieht in den Görlitzer Stadthallengarten

Der Stadthallengarten bietet räumlich und infrastrukturell beste Voraussetzungen.

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© Pawel Sosnowski/80studio.net

Görlitz. Ein Wunsch vieler Görlitzer geht in Erfüllung: 2016 wird es erstmals ein Sommertheater im Garten der Stadthalle geben. Nach einigen Jahren des Spielbetriebes auf dem Nikolaifriedhof und an weiteren Orten im Stadtraum bündelt das Gerhart-Hauptmann-Theater nun sein Sommertheater in Görlitz auf dem traditionsreichen Areal. Wie Intendant Klaus Arauner am Dienstag mitteilte, wird das Theater dort gleich vier verschiedene Aufführungen unter freiem Himmel zeigen. Vom 4. Juni bis 10. Juli können Einheimische und Touristen die Schauspiel-Komödie „Gretchen 89ff.“, die erfolgreichen Tanzstücke „AQUA“ und „Romeo und Julia“ sowie die eigens für das Sommertheater produzierte halbszenische Aufführung der Operette „Die lustige Witwe“ erleben. Ein darüber hinaus gehendes Rahmenprogramm mit zahlreichen Partnern aus der Region ist noch in Planung.

Nach Ansicht von Arauner eignet sich der Stadthallengarten bestens für ein vielfältiges Sommertheater. „Ich bin davon überzeugt, dass das Ambiente dieses besonderen Ortes mit seiner langen Kulturtradition sehr gut zu den Inszenierungen passt, die wir dort zeigen werden“, sagt er. „Das Sommertheater an der Stadthalle wird für die Zuschauern ein besonderes Erlebnis.“

Mit der neuen Spielstätte kommt das Gerhart-Hauptmann-Theater auch dem Wunsch nach einem größeren Veranstaltungsangebot im Sommer nach. Der Stadthallengarten bietet räumlich und infrastrukturell beste Voraussetzungen, ein vielseitiges Sommertheater mit großen und kleinen Formaten zu etablieren, das in den kommenden Jahren noch erweitert werden kann. Gleichzeitig wird das Areal durch die Aufführungen wiederbelebt.

Nachdem das Sommertheater auf dem Untermarkt aus finanziellen und logistischen Gründen nicht fortgeführt wurde, experimentierte das Theater mit verschiedenen Orten in Görlitz für sein Sommertheater. Darunter waren lange Jahre der Nikolaifriedhof, auch der Brauereihof und die Außenanlage von Kommwohnen.

Der Förderverein der Stadthalle begleitet das Projekt als Partner. „Wir freuen uns sehr über die Initiative des Theaters und werden sie mit allen Kräften unterstützen“, sagen Anneliese Karst und Hans-Peter Bauer. „Endlich kann der Stadthallengarten als traditioneller Veranstaltungsort im Sommer wiederbelebt werden.“