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Sparkasse rettet Wasserrettung

Die Badeaufsicht am Olbersdorfer See ist dank einer Spende auch 2019 abgesichert. Wie es weitergeht, ist offen.

Von Jana Ulbrich
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DLRG und Wasserwacht werden auch in diesem Sommer am Olbersdorfer See vor Ort sein.
DLRG und Wasserwacht werden auch in diesem Sommer am Olbersdorfer See vor Ort sein. © Archivbild: Rafael Sampedro

Die Wasserrettung am Olbersdorfer See ist auch in der kommenden Badesaison gesichert - das dritte Jahr in Folge dank einer Spende der Kreissparkasse Oberlausitz-Niederschlesien. Die Sparkasse gibt noch einmal 12.500 Euro. Mit dem Geld wird den ehrenamtlichen Rettungsschwimmern ein regelmäßiger Einsatz ermöglicht. 

Wie in den vergangenen Jahren sichern die Mitglieder der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) und der Wasserwacht des Zittauer DRK-Kreisverbands den Einsatz am Olbersdorfer See gemeinsam ab. Vom 15. Mai bis zum 15. September werden die Rettungsschwimmer an allen Wochenenden und Feiertagen und in den Sommerferien täglich vor Ort sein, bestätigt Grit Lobstein vom DRK-Kreisverband auf Nachfrage der Sächsischen Zeitung. Die Rettungsschwimmer arbeiten ehrenamtlich. Mit dem bereitgestelltem Geld könne nur eine kleine Aufwandsentschädigung gezahlt werden, so Lobstein. Der größte Teil des Geldes wird für medizinisches Material, die Ausstattung der Rettungswache, die Instandhaltung des Boots und für die Rettungsgeräte benötigt.

Im vergangenen Jahr haben die Rettungsschwimmer von DLRG und Wasserwacht weit über 1.000 Einsatzstunden am Olbersdorfer See geleistet. 70 Mal mussten sie Erste Hilfe leisten,  vier Personen mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Das allein zeigt, wie notwendig eine Wasserwacht am See ist.

Wie die Wasserrettung in den kommenden Jahren finanziert werden kann, ist noch offen. Voraussichtlich im März soll es dazu Gespräche zwischen Vertretern des Landkreises Görlitz, der Stadt Zittau, der Gemeinde Olbersdorf und der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) geben, heißt es auf Nachfrage aus dem Landratsamt. Ziel sei ein Kooperationsvertrag, der die Finanzierung der Wasserrettung dauerhaft regelt. Dass eine Wasserwacht am See auch weiterhin garantiert werden kann, darin sind sich alle Beteiligten einig. Der Landkreis  sei sehr an der Erarbeitung einer gemeinsamen Lösung interessiert, sagt Landratsamtssprecherin Julia Bjar.