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Eislöwen im Derby-Glück, deftige Pleite für Füchse

Kurz vor Spielende gleichen Dresdens Eishockeyprofis einen 1:3-Rückstand gegen Crimmitschau aus und holen noch zwei Punkte. Bitter wird es für Weißwasser.

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Eislöwen-Kapitän Jordan Knackstedt traf als einziger im Penaltyschießen zwischen Dresden und Crimmitschau und sicherte seinem Team so zwei Punkte.
Eislöwen-Kapitän Jordan Knackstedt traf als einziger im Penaltyschießen zwischen Dresden und Crimmitschau und sicherte seinem Team so zwei Punkte. © Archiv: Jürgen Lösel

Crimmitschau/Weißwasser. Am 21. Spieltag der DEL 2 haben die Eislöwen das Sachsenderby bei den Eispiraten Crimmitschau im Penaltyschießen gewonnen. Die Dresdner, die zunächst durch Philipp Kuhnekath in Führung gegangen waren (8. Minute) retteten sich beim 4:3 (1:2; 0:1; 2:0, 0:0) mit zwei Treffern von Johan Porsberger (58.) und David Rundqvist (60.) kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit in die Verlängerung.

Nachdem diese torlos blieb, musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Von den insgesamt sechs Schützen war lediglich Dresdens Kapitän Jordan Knackstedt erfolgreich, sodass zwei Punkte mit in die Landeshauptstadt gingen.

Dagegen setzte es für die Lausitzer Füchse eine heftige Niederlage. Im Heimspiel gegen Heilbronn unterlagen die Weißwasseraner nach einer 1:0-Führung noch mit 2:8 (1:1; 1:3; 0:4).

Die Weißwasseraner, die einen Großteil des Spiels eigentlich gleichwertig mitspielten, leisteten sich aber erst eine Schlafeinlage zu Beginn des Mitteldrittels und dann katastrophale individuelle Fehler. Die Heilbronner nahmen die vielen verspäteten Nikolaus-Geschenke dankend an. So wird es schwer für die Füchse, die Playoff-Chance zu wahren. (SZ)