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Pechsteins Rachefeldzug sollte ein Ende haben

Nach ihrer achten Olympiateilnahme kündigt Eisschnellläuferin Claudia Pechstein an, weiterzumachen. Keine gute Idee, findet SZ-Sportreporter Daniel Klein.

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Läuft erst einmal weiter: Eisschnellläuferin Claudia Pechstein. SZ-Sportreporter Daniel Klein, wünscht der seit Dienstag 50-Jährigen, dass sie mit ihrer Geschichte abschließen kann.
Läuft erst einmal weiter: Eisschnellläuferin Claudia Pechstein. SZ-Sportreporter Daniel Klein, wünscht der seit Dienstag 50-Jährigen, dass sie mit ihrer Geschichte abschließen kann. © dpa/Peter Kneffel Montage: SZ-Bildstelle

Dresden. Sich ein achtes Mal für Olympische Winterspiele qualifiziert zu haben, ist eine Leistung – ohne Wenn und Aber. Wenn das einer Eisschnellläuferin mit 49 Jahren gelingt, muss man davor erst recht Hochachtung haben.

In Peking wurde Claudia Pechstein dann in ihren beiden Rennen Neunte und Letzte. Für eine Frau, die in ihrer Karriere neun Olympia-Medaillen gewonnen hat, ist das enttäuschend. Sie wertet ihre Auftritte dagegen als Erfolge. Und genau da liegt das Problem. Ihr Problem.

Sehr wahrscheinlich hatte man ihr großes Unrecht zugefügt, als sie 2009 wegen Blutdopings gesperrt wurde. Der Kampf durch die Gerichte und Instanzen kostete Kraft und Geld. Sie setzte ihn auf dem Eisoval fort. Mit jedem Rennen, jedem Auftritt auf den großen Eisschnelllauf-Bühnen will sie sich seitdem bei den damals Beteiligten rächen.

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