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Stahl Riesa verliert vor Gericht

Der Verein muss den Privatkredit in Höhe von 35.000 Euro an den ehemaligen Manager Hubert Lein zurückzahlen.

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Riesa. Im Rechtsstreit zwischen der BSG Stahl Riesa und dem ehemaligen Vereinsmanager Hubert Lein hat das Landgericht Dresden jetzt ein erstes Urteil gefällt. Demnach muss der Verein die Restschuld eines Privatkredits, die Hubert Lein zu Amtszeiten dem Verein gewährt hatte, zurückzahlen. Lein hatte dem Verein seinerzeit einen Privatkredit über 60.000 Euro eingeräumt. Die Restsumme belief sich bei seinem Ausscheiden aus dem Vorstand auf 35.000 Euro, die bis Ende 2012 hätten zurückgezahlt werden müssen. Das war nicht geschehen. Lein hatte daraufhin das Mahnverfahren eröffnet. Die BSG aber wollte anschließend gerichtlich überprüfen lassen, ob der einst geschlossene Vertrag rechtens war – und ob das Geld überhaupt zurückgezahlt werden muss. Das Landgericht Dresden hat jetzt entschieden, dass der Vertrag seine Gültigkeit besitzt. Demnach muss die BSG das Geld zurückzahlen.

Noch steht aber nicht fest, ob der Verein das Urteil auch akzeptieren wird. „Wir prüfen innerhalb der nächsten Woche, ob wir die nächsthöhere gerichtliche Instanz anstreben“, sagte Vorstandsmitglied Bernd Kalies. Näher wolle er sich zu diesem Zeitpunkt aber nicht äußern. (SZ)