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Neuer Aussichtspunkt geplant

Der Pavillon am Bautzener Stausee war ein beliebtes Wanderziel. Doch das Gebäude ist jetzt weg.

© Uwe Soeder

Von Kerstin Fiedler

Bautzen. Als Angelika Müller vor Kurzem wieder einmal einen Ausflug an den Stausee plante, staunte sie nicht schlecht. „Der Aussichtspavillon nahe Niedergurig, der seit vielen Jahren eines unserer liebsten Ausflugsziele in der näheren Umgebung ist, weil er einen wundervollen Ausblick bietet, war nicht mehr da“, schreibt Angelika Müller. „Als Erstes vermissten wir die Treppe, über die der Aussichtspunkt sicher und bequem zu erreichen war, stattdessen ist das Gelände jetzt von einem massiven Zaun umgeben.“ Und vom Pavillon blieb nur noch ein Hinweisschild.

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Die Landestalsperrenverwaltung, auf deren Gelände sich der Aussichtspavillon befand, bestätigt die geschilderten Fakten von Familie Müller. Christina Rohark von der Koordinierungsstelle der Landestalsperrenverwaltung (LTV) erklärt, dass die LTV ihr gesamtes Grundstück eingezäunt hat, um mehr Sicherheit zu haben. Deshalb wurde auch der Pavillon für die Besucher und die Treppe dorthin entfernt.

Aber es gibt Hoffnung. „Wir wissen, dass dieser Aussichtspunkt sehr gern von Spaziergängern genutzt wurde. Deshalb planen wir auch einen neuen Aussichtspunkt“, sagt Christina Rohark. Allerdings kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden, wo genau dieser neue Aussichtspunkt entsteht. Auch die Größe ist noch nicht entschieden. Es ist nur klar, dass er am Kleinen Damm stehen wird. „Die Seite steht noch nicht fest, weil wir einige Dinge zu beachten haben, bevor wir bauen können“, sagt Christina Rohark. So sind für den Neubau eines solchen Vorhabens vor allem auch naturschutzrechtliche Dinge zu betrachten.

Erst wenn der Naturschutz grünes Licht gibt, wird eine Entscheidung fallen. Allerdings, und das ist der schlechte Teil der Nachricht, wird das wahrscheinlich alles nicht mehr in diesem Jahr passieren. „Selbst, wenn es beim Naturschutz kein Problem geben sollte, so sind doch einige Bäume zu fällen“, sagt Christina Rohark. Und das geht ja frühestens wieder ab Oktober. So muss sich auch Familie Müller in diesem Jahr für ihre Spaziergänge einen anderen Punkt suchen.

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