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Standort für neues Asylheim gefunden

Der Freistaat will die Einrichtung direkt neben das Gefängnis bauen. Wann die Arbeiten starten, ist aber noch offen.

© Sven Ellger

Von Tobias Winzer

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Der Freistaat will an der Kreuzung von Stauffenbergallee und Hammerweg ein neues Asylbewerberheim bauen. In der sogenannten Erstaufnahme-Einrichtung sollen ab 2016 rund 500 Menschen untergebracht werden, teilte der Sprecher der zuständigen Landesdirektion, Ingolf Ulrich, mit. Das Grundstück befindet sich direkt neben dem Dresdner Gefängnis. Auf der Fläche, die dem Freistaat gehört, standen bis vor Kurzem noch alte Pferdeställe des ehemaligen Kasernengeländes. Die Häuser wurden bereits abgerissen. Wann die Bauarbeiten beginnen und wie viel sie kosten, ist noch offen.

Innenminister Markus Ulbig (CDU) hatte im Februar erstmals Pläne verkündet, wonach der Freistaat zwei weitere Erstaufnahme-Einrichtungen mit jeweils 500 Plätzen in den Großstädten Dresden und Leipzig bauen will. Ulbig begründete das Konzept mit der steigenden Anzahl von Asylbewerbern. Prognosen zufolge sollen in diesem Jahr rund 7.000 Menschen nach Sachsen kommen. Im Jahr zuvor waren es rund 6.400 Neuankömmlinge. Bislang ist in Sachsen lediglich eine Einrichtung in Chemnitz samt einer Außenstelle in Schneeberg für die Erstaufnahme verantwortlich.

Die Erstaufnahme-Einrichtung ist die erste Anlaufstelle für Asylbewerber in Sachsen. In dem Heim sollen die Flüchtlinge maximal drei Monate bleiben. Anschließend werden sie auf Städte und Gemeinden im Freistaat verteilt. Dresden werden in diesem Jahr etwa 900 der 7.000 Asylbewerber zugewiesen.