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Störche haben jetzt weiße Beine

Das hat etwas mit der großen Hitze zu tun.

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Großenhain. Nicht rote, sondern weiße Beine haben jetzt die Störche. Durch regelmäßiges Bespritzen mit eigenem Harnstoff und Kot verschaffen sie sich nämlich Kühlung. Durch die Verdunstungskühle reguliert der Storch so seinen Kreislauf.

Einen Ring ans Bein

Der Storchenzug in die afrikanischen Überwinterungsgebiete ist unterdessen bereits in vollem Gange. Zuerst machen sich vor allem die Jungstörche auf die Reise. Das kann unter anderem damit zusammenhängen, dass sie etwas mehr Zeit brauchen als die Altvögel. Obwohl der jährliche Zug vieler Vögel in südlichere Winterquartiere seit sehr langer Zeit bekannt ist, gibt es auch bei den Störchen immer noch Wissenslücken zu verschiedenen Details. Deshalb gibt es weiterhin Beringungsprogramme – das heißt: Einige Jungvögel (im Altkreis Großenhain die Hälfte) bekommen vor dem Ausfliegen einen Kennring an ein Bein, den sie ihr ganzes Leben lang tragen.

Die Vogelwarten registrieren dann Meldungen zu Sichtungen und Totfunden solcher beringter Vögel. So sammeln sich über Jahre Informationen zu Aufenthaltsorten und gelegentlich auch zum Brutgeschehen. Die Meldungen erhalten sie von ehrenamtlich tätigen Ornithologen, die gerade auch bei den Störchen bemüht sind, möglichst viele der Ringträger mit starker Optik abzulesen. (SZ/ulb)

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