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Stolze Bilanz bei Omega Sorg Waldheim

Der Dienstleister für das Ernährungsgewerbe erwirtschaftet einen Umsatz von über 40 Millionen Euro.

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Omega Sorg-Niederlassungsleiter Sebastian Gerlach (rechts) mit einem Teil seines Lagerteams. Das hat rund 18 000 Artikel im Blick. 26 Laster sind täglich im Einsatz, um frische Waren aus dem großen Angebot an Frische-, Tiefkühl- und Trockenprodukten auszu
Omega Sorg-Niederlassungsleiter Sebastian Gerlach (rechts) mit einem Teil seines Lagerteams. Das hat rund 18 000 Artikel im Blick. 26 Laster sind täglich im Einsatz, um frische Waren aus dem großen Angebot an Frische-, Tiefkühl- und Trockenprodukten auszu © André Braun

Von Christian Kluge

Waldheim. Der zentrale Standort in Waldheim – also mitten in Sachsen – ist so ziemlich perfekt für die Firma Omega Sorg, die sich vor fast 25 Jahren im Gewerbegebiet an der Landsberger Straße angesiedelt hat. „Davor waren wir im Alten Schlachthof in Dresden“, sagt der Waldheimer Niederlassungsleiter Sebastian Gerlach, der damals allerdings noch nicht im Unternehmen war.

Jetzt kann der 39-Jährige, der seit 2012 für Omega Sorg arbeitet, immer bessere Umsatzzahlen präsentieren. „2017 haben wir die 40-Millionen-Marke geknackt, und dieses Jahr liegen wir zwischen 42 und 43 Millionen Euro Umsatz“, erklärt Gerlach.

Zwischen den Riesenregalen mit rund 18 000 Artikeln, die bei Omega Sorg reinkommen und rausgehen, muss man sich sehr gut auskennen. Auf den fast 5 000 Quadratmetern gibt es eine eigene Tankstelle, eine Kfz-Werkstatt und eine Waschanlage. 26 Laster sind für die Waldheimer im Einsatz, um täglich frische Waren aus dem großen Angebot an Frische-, Tiefkühl- und Trockenprodukten auszuliefern.

Omega Sorg in Mittelsachsen ist allerdings nicht das einzige Standbein des Dienstleisters, der auch in Rednitzhembach, Stuttgart-Wangen und Essingen vertreten ist. Dort in Essingen entstand das Unternehmen 1966 mit der Übernahme des Metzgereibedarfsgeschäftes „Karl Henne“.

Warum es in Waldheim in den letzten Jahren so aufwärtsging, versteht man auch beim Blick durch das Büro des Niederlassungsleiters. Da hängen drei Bilder nebeneinander an der Wand, unter denen groß steht, worauf er Wert legt: Einsatz, Bereitschaft und Entschlossenheit. Während Gerlach für die gesamte Omega-Sorg-Niederlassung zuständig ist, wird er bei seiner Arbeit von seinen Abteilungsleitern mit ihren Teams unterstützt.

 Im neu eingerichteten Showroom direkt neben dem Eingangsbereich haben die Kunden die Möglichkeit, sich einen Teil der Produktpalette vor Ort direkt anzuschauen. Da stehen Teile von Großküchen, es gibt Berufsbekleidung und Dekorationsartikel. Viele unterschiedliche Profi-Messer für Köche hängen an der Wand.

„Rund 70 Prozent unserer Produkte gehen an die Hotellerie, Gastronomie und Restaurants. 20 Prozent an Fleischer und Bäcker und zehn Prozent an Großverbraucher wie Krankenhäuser, Altenheime und Schulmensen.“ Allerdings liefert Omega Sorg nicht nur Großküchen aus und baut sie nach den Kundenwünschen auf – sie werden auch in der Firma maßgeschneidert geplant. 

Einen Notfallservice für technische Probleme steht ebenfalls zur Verfügung. Sogar bis ins Seebad Binz auf Rügen haben die Waldheimer schon eine Großküche geliefert, obwohl sich der normale Vertrieb eigentlich auf Sachsen, Teile Thüringens, Sachsen-Anhalts und Brandenburg beschränkt. Ihren Kunden präsentiert sich Omega Sorg auf der alljährlichen hauseigenen Firmenmesse im September. „Da kommen rund 3 500 Besucher zu uns“, freut sich Sebastian Gerlach über den überaus großen Zuspruch.

Im kommenden Jahr zeigt sich die Firma zu ihrem 25-jährigen Jubiläum vom 3. bis 11. November 2019 erstmals auf der Food Special Messe in Leipzig. Seitdem der Niederlassungsleiter 2012 in Waldheim begann, hat sich die Mitarbeiterzahl am Standort von damals rund 100 auf 165 erhöht. Derzeit gibt es 13 Auszubildende in den Berufen Kauffrau-/mann im Groß- und Außenhandel sowie als Fachkraft für Lagerlogistik. Da hat sich also viel getan bei der Firma im Gewerbegebiet Richzenhain West.

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