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Stricken für Görlitzer Obdachlose

SZ und Stadtmission starten ihre Weihnachtsaktion: Es braucht Mitstreiter, die Schals, Mützen und Handschuhe fertigen.

Manuela Schmolke mit einer Strickarbeit. Etliche Mützen, Schals und Handschuhe hat sie bereits fertig und will sie verschenken.
Manuela Schmolke mit einer Strickarbeit. Etliche Mützen, Schals und Handschuhe hat sie bereits fertig und will sie verschenken. © Nikolai Schmidt

Manuela Schmolke hat flinke Finger. Unter denen entstehen seit vielen Jahren regelmäßig Mützen, Schals, Handschuhe, Pullover, Westen und vieles mehr. Schon oft hat die Mitarbeiterin der Sächsischen Zeitung einen Teil dieser Stricksachen an Bedürftige verschenkt.

Diese schöne Idee hat die SZ jetzt aufgegriffen und zu ihrer Weihnachtsaktion gemacht. Gesucht werden fleißige Mitstricker, die zu Wolle und Nadeln greifen und Wärmendes für Obdachlose fertigen. Gebraucht werden Mützen, Schals, Handschuhe und Socken. Manuela Schmolke gibt dabei zu bedenken: „Bei Socken bitte beachten, dass Männer meist größere Füße haben. Und überhaupt wird mehr Winterausrüstung für Männer benötigt, denn zu den Menschen ohne feste Bleibe gehören mehr Männer als Frauen.“

Vielleicht gibt es aber auch Menschen, die selbst gerne stricken, denen aber das Kleingeld für Wolle fehlt? Und andersherum gibt es möglicherweise Görlitzer, die gerne helfen, aber nicht stricken können? Diese Helfer bringt die SZ zusammen, wenn sie sich alsbald in der Redaktion melden.

Bis zum 12. Dezember werden die Stricksachen in der Redaktion der SZ angenommen. Die Übergabe an die Bedürftigen soll am dritten Advent erfolgen.

Abgabe bei der SZ Montag bis Freitag, 10 bis 17 Uhr, City-Center, An der Frauenkirche 12, 3. Obergeschoss

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