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Tanklaster knutscht Hauswand

Ein führerloser Lkw rollt in Hohndorf von einem Parkplatz an der B174. Nach 30 Metern kracht das Gefährt in eine Scheune. Doch die Sache geht glimpflich aus.

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© Bernd März

Stollberg. Von wegen entspannte Frühstückspause: Am Freitag hat sich an der B174 in Hohndorf (Erzgebirgskreis) ein Tanklastzug selbstständig gemacht, während sich der Lkw-Fahrer gerade auf einem Parkplatz seinem Frühstück widmet.

Lkw rollt in Hohndorfer Scheune

Am Freitagmorgen ist ein Tanklastzug in eine Scheune gerollt.
Am Freitagmorgen ist ein Tanklastzug in eine Scheune gerollt.
Der Lkw hatte sich selbstständig gemacht und war von einem Parkplatz an der B174 eine Böschung herabgerollt.
Der Lkw hatte sich selbstständig gemacht und war von einem Parkplatz an der B174 eine Böschung herabgerollt.
Anschließend rollte der Laster gut 30 Meter über eine Wiese.
Anschließend rollte der Laster gut 30 Meter über eine Wiese.
An der Wand einer Scheune kam er zum Stehen.
An der Wand einer Scheune kam er zum Stehen.
Der hauptsächlich Heizöl transportierende Lkw war leer. Auch Betreibsmittel liefen nicht aus, sodass die Feuerwehr nicht gerufen werden musste.
Der hauptsächlich Heizöl transportierende Lkw war leer. Auch Betreibsmittel liefen nicht aus, sodass die Feuerwehr nicht gerufen werden musste.
Um die Stabilität der Scheune zu sichern, wurde ein Bauunternehmen angefordert.
Um die Stabilität der Scheune zu sichern, wurde ein Bauunternehmen angefordert.
Wie hoch der Sachschaden ist, konnte bislang nicht gesagt werden.
Wie hoch der Sachschaden ist, konnte bislang nicht gesagt werden.
Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, da der Lkw-Fahrer nich im Führerhaus saß und auf dem Parkplatz frühstücken wollte.
Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, da der Lkw-Fahrer nich im Führerhaus saß und auf dem Parkplatz frühstücken wollte.

Gegen neun Uhr rollte der Laster eine Böschung hinab, fuhr etwa 30 Meter über eine Wiese und prallte frontal gegen eine Scheune. Glücklicherweise war der Tanklastzug, der hauptsächlich Heizöl transportiert, zum Unfallzeitpunkt leer. So konnte kein Heizöl auslaufen und auch die Betriebsmittel blieben, wo sie hingehören. Zwei Gründe, wegen denen die Feuerwehr nicht zum Einsatz kommen musste.

An dem Lkw und an der Scheune entstand jedoch hoher Sachschaden. Um die Scheune abzustützen und zu sichern, wurde ein Bauunternehmen angefordert. Ein Bergedienst zug den Laster wieder auf den Parkplatz und schleppte das Unfallfahrzeug schließlich ab. (szo)