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Ticker: Demo-Geschehen in Dresden

Pegida veranstaltete am Montagabend wieder einen „Spaziergang“ in Dresden. sz-online.de berichtete live im Ticker

© Robert Michael

Pegida veranstaltete auch an diesem Montag wieder einen sogenannten Spaziergang in Dresden. Auch eine Gegenkundgebung fand statt. sz-online.de berichtete im Ticker über das Geschehen in der Stadt.

20:38 Uhr:Wir beenden unseren Liveticker und wünschen einen guten Abend und eine gute Nacht.

Die Pegida-Demo am 23. Februar

Pegida hat am Montag erneut in Dresden demonstriert.
Pegida hat am Montag erneut in Dresden demonstriert.
Die Anhänger der Bewegung versammelten sich auf dem Neumarkt.
Die Anhänger der Bewegung versammelten sich auf dem Neumarkt.
Lutz Bachmann eröffnet die Veranstaltung.
Lutz Bachmann eröffnet die Veranstaltung.
Nach einer Rede der ehemaligen Berliner Lokalpolitikers René Stadtkewitz ...
Nach einer Rede der ehemaligen Berliner Lokalpolitikers René Stadtkewitz ...
... gingen die Pegida-Anhänger wieder ihre "Altstadtrunde".
... gingen die Pegida-Anhänger wieder ihre "Altstadtrunde".
Diese führte über Wilsdruffer und St. Petersburger Straße, Dr.-Külz-Ring und über die Seestraße wieder zurück zum Neumarkt.
Diese führte über Wilsdruffer und St. Petersburger Straße, Dr.-Külz-Ring und über die Seestraße wieder zurück zum Neumarkt.
Polizeibeamte sichern die Demonstration ab.
Polizeibeamte sichern die Demonstration ab.
Nach dem "Spaziergang" wurde die Veranstaltung auf dem Neumarkt beendet.
Nach dem "Spaziergang" wurde die Veranstaltung auf dem Neumarkt beendet.
... wo die Veranstaltung nach einer weiteren Rede endete.
... wo die Veranstaltung nach einer weiteren Rede endete.

20:36 Uhr: Die Polizeidirektion Dresden meldet für die Pegida-Demonstration eine Teilnehmerzahl von 4.800 Personen. Unter dem Motto, „Dresden für alle - Für eine weltoffene, tolerante und kunstvolle Stadt“ seien rund 250 Personen zur Gegenveranstaltung auf den Postplatz gekommen. Es waren 371 sächsische Beamte im Einsatz.

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20:27 Uhr: Auf ihrer Facebook-Präsenz bedankt sich Pegida bei „selbstgezählten 9.800 Spaziergängern“.

20:21 Uhr: Bachmann beendet die Veranstaltung, nicht ohne sich erneut auf die Zählung der Demonstranten durch eine „Anwaltskanzlei aus Dresden“ zu berufen. Diese will am heutigen Montagabend 10.100 Demonstranten gezählt haben. Zahlen der Polizei liegen noch nicht vor. Die Kundgebungsteilnehmer rufen „Wir kommen wieder!“.

20:19 Uhr: Lutz Bachmann bedankt sich beim Vorredner und fordert die Anwesenden zum Singen der Nationalhymne auf. Man folgt dem Aufruf - zeigt sich aber hier und da wenig textsicher.

20:18 Uhr: „Wir sind der Wecker, der das Establishment aus dem Schlaf klingelt“, sagt Willweber und beendet seine Rede.

20:15 Uhr: „Willi“ heißt im bürgerlichen Leben Peter Willweber und ist Inhaber einer Mitwohnzentrale in der Dresdner Neustadt. Er spricht von der bürgerlichen Tradition des Widerstands in Deutschland, dem Hambacher Fest, der Revolution von 1848/49 etc. Es geht weiter um die Verteufelung der Pegida und ihrer Ableger durch die Medien - und es wird einmal mehr „Lügenpresse!“ gerufen. Alles in allem bleibt Willweber inhaltlich und rhetorisch moderater als die meisten anderen Gäste, die bisher auf Einladung der Pegida zum spazierenden Volk sprechen durften.

20:13 Uhr: Ein Redner namens „unser Willi“ wird angekündigt. „Guten Abend Dresden, guten Morgen Welt!“, ruft er den Demonstranten zu.

20:09 Uhr: Lutz Bachmann dankt am Mikrofon den Teilnehmern und verliest, wie auch am letzten Montag, unter Beifall die zehn Thesen der Pegida.

20:06 Uhr: Alle Pegida-Demonstranten haben offenbar wieder den Neumarkt erreicht.

19:56 Uhr: Laut Aussage eines Ordners befindet sich das Ende des Pegida-Zuges noch immer am Karstadt-Warenhaus. Die auf dem Neumarkt Anwesenden werden dazu aufgefordert „in Richtung Elbe durchzurutschen“, um Platz für die Ankommenden zu schaffen. Offizielle Angaben zur Zahl der Demonstranten liegen noch nicht vor.

19:54 Uhr: Die Gegendemonstranten machen sich jetzt auf den Weg. Ihre Route führt über die Augustusbrücke hinüber auf die andere Elbseite zum Albertplatz. Es wurde vorab dazu aufgefordert, Instrumente oder sonstige Utensilien, die Lärm machen, mitzubringen.

19:53 Uhr: Auf dem Postplatz haben sich schätzungsweise 300 Gegendemonstranten eingefunden. Auch heute spielen Bands, auch heute haben die Leute orangefarbene Warnwesten und Klobürsten mitgebracht. Noch ein paar letzte Takte von Banda Comunale, dann machen sich die versammelten Demonstranten zu einem eigenen „Abendspaziergang“ auf.

19:51 Uhr: Die eintreffenden Pegida-„Spaziergänger“ postieren sich nach und nach wieder vor der Lkw-Bühne auf dem Neumarkt.

19:48 Uhr: Die ersten Demonstranten biegen jetzt von der Wildruffer Straße wieder in Richtung Neumarkt ab. Das Ende des Demonstrationszuges befindet sich noch am Karstadt-Warenhaus.

19:41 Uhr: Die Spitze des Pegida-Zuges hat den Altmarkt erreicht. Erneut erklingt „Wir sind das Volk!“ in sächsischer Mundart.

19:38 Uhr: Die Pegida-Demonstranten laufen jetzt über den Dr.-Külz-Ring.

19:34 Uhr: Man bewegt sich derzeit über die St. Petersburger Straße in Richtung des Georgplatzes.

19:29 Uhr: Die Demonstranten überqueren jetzt den Pirnaischen Platz. Wie gewohnt besteht der Zug zu fast 90 Prozent aus Männern, die Altersgruppe zwischen 30 und 60 Jahren ist dabei am stärksten vertreten.

19:24 Uhr: Die Pegida-Unterstützer laufen jetzt in Richtung der Wilsdruffer Straße. Das Medieninteresse ist laut Aussage des SZ-Reporters bedeutend geringer als bei den vergangenen Demonstrationen - nur wenige Fotografen oder Kamerateams sind zu sehen.

19:21 Uhr: Es scheint eine Auflage der Polizei zu geben, nach der die mitgeführten Fahnen nicht höher als 1,50 Meter über den Demonstranten getragen werden dürfen. Darauf weist Bachmann die Anwesenden hin.

19:20 Uhr: Lutz Bachmann dankt dem Vorredner und kündigt am Mikro jetzt das Absolvieren der „wunderschönen Altstadtrunde“ an. Der Demonstrationszug formiert sich.

19:18 Uhr: Stadtkewitz in Dresden: „Politiker, beteiligt euer Volk an den wichtigen Entscheidungen!“. Und weiter: „Seid euch bewusst, dass wir euch dieses Land nicht geschenkt haben!“

19:16 Uhr: Blick nach Leipzig: Bei Legida sind etwa zwischen 500 bis 1 000 Anhänger gekommen. Sie dürfen dann über Teile des Rings laufen - massiv von der Polizei eskortiert.

19:15 Uhr: Die „Beruhigungspillen der Politik“ wirken nicht mehr, sagt Stadtkewitz. Er spricht weiter über nicht vorhandene Flüchtlingsfamilien und die gern bemühten jungen Tunesier, die „unsere Kinder mit Drogen vergiften“.

19:11 Uhr: Jetzt ist das Thema die Sicht der Politik auf die Einwanderer in den 80er Jahren. Stadtkewitz zitiert Helmut Kohl und Richard von Weizsäcker, die einst eine Reduzierung „der Türken“ in Deutschland gefordert hatten.

19:08 Uhr: Es geht jetzt um „ghettoisierte Stadtteile“ und vom Ausland gesteuerte Islamvereine, Ehrenmorde und eine Kriminalitätsstatistik, in der Muslime überdurchschnittlich vertreten seien. Auch die angebliche Abschaffung der Weihnachtsmärkte in Deutschland wir einmal mehr thematisiert.

19:07 Uhr: Stadtkewitz spricht über die Islamisierung Deutschlands und über Politiker, die diese nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Man skandiert „Volksverräter!“.

19:04 Uhr: Der Redner fordert die Muslime auf, sich einen „Koran 2.0“ zu schreiben. In Bezug auf islamistische Terroranschläge sagt Stadtkewitz: „Das, was da geschieht, das IST der Islam“. Dagegen zu demonstrieren, sei keine Schande für Deutschland.

19:02 Uhr: Stadtkewitz äußerst sich positiv über die „große Anzahl der Muslime“ in Deutschland und Europa, die dieser Ideologie nicht folgen. „Aber das macht den Islam nicht besser.“

18:59 Uhr: Der Islam ist laut Stadtkewitz nicht nur eine Religion, sondern eine intolerante Ideologie, die „Menschen zu Monstern und Bestien macht“. Die Dschihadisten folgten nur dem Koran.

18:57 Uhr: Und weiter geht es gegen „Zensur“ und Political Correctness. Pegida sei „gut für Deutschland“, so Stadtkewitz. Er sieht „unsere kulturelle Identität“ von außen und von innen bedroht.

18:55 Uhr: Der ehemalige Berliner Lokalpolitiker René Stadtkewitz spricht jetzt. Er lobt die wunderschöne Stadt Dresden und spricht von der angeblichen „Gesinnungsdiktatur“ in Deutschland und natürlich vom „gleichgeschalteten Mainstream“. Stadtkewitz ist Bundesvorsitzender der rechtspopulistischen Bürgerbewegung Pax-Europa. Gegründet wurde diese Bewegung vom Publizisten Udo Ulfkotte im Jahr 2006. Zwei Jahre später verließ Ulfkotte, der auch schon bei Pegida sprach, die Bewegung wegen ihres „zunehmend extremistischen Kurses“.

18:53 Uhr: Bachmann spricht vom „gleichgeschalteten Blätterwald“ und der Pegida-Charta, die an „muslimische Verbände“ verschickt wurde. Es geht um eine Distanzierung von islamistischem Terror

18:50 Uhr: Bachmann äußert sich über deutsche Politiker im Allgemeinen und zitiert auch Edmund Stoiber, dessen Aussagen auf dem politischen Aschermittwoch seiner Meinung nach gut zu Pegida gepasst hätten.

18:39 Uhr: Es sind jetzt nach Schätzung des SZ-Reporters zwischen 2.000 und 3.000 Menschen bei Pegida auf dem Neumarkt. Noch immer warten sie auf den offiziellen Beginn der Kundgebung.

18:30 Uhr: Die Pegida-Anhänger rufen „Jetzt geht‘s los! Jetzt geht‘s los!“ - noch aber hat die Veranstaltung nicht begonnen.

18:26 Uhr: Auf dem Neumarkt sind inzwischen um die 1.000 Menschen versammelt, es gibt aber stetigen Zustrom aus den Seitenstraßen. Die Polizeipräsenz ist mäßig.

18:15 Uhr: Auf dem Postplatz findet wieder ein Konzert der Initiative „Dresden für alle“ statt. Hier spielen heute u.a. die Bands Geigerzähler und Alberthain. Ab 19:30 Uhr soll dann eine Demo starten. Aktuell sind noch nicht sehr viele Menschen auf dem Postplatz

17:55 Uhr: Auf dem Neumarkt wird der Pegida-Lautsprecherwagen in Position gebracht. Circa 50 Ordner sind auf dem Platz zugegen, Demonstrationsteilnehmer sind bis jetzt nur wenige zu sehen.

17:30 Uhr: Demos gibt es heute nicht nur in Dresden: In Leipzig mobilisiert der Pegida-Ableger Legida für einen „Spaziergang“, in Chemnitz rufen Cegida und Erzgida auf.

16:44 Uhr: Nach Pegida-Angaben soll nun auch die frühere Hamburger AfD-Politikerin Tatjana Festerling als neues Vereinsmitglied aufgenommen worden sein. Festerling war bereits als Rednerin bei Pegida aktiv.

15:13 Uhr: Einen Monat nach seinem Rücktritt wegen eines Hitler-Selfies und ausländerfeindlicher Äußerungen ist Lutz Bachmann zurück in der Führungsspitze der Pegida. In geheimer Wahl sei beschlossen worden, „dass Lutz weiter als einer von drei Vorständen fungiert“, teilte der islamisierungskritische Verein am Sonntag auf seiner Facebook-Seite mit. Mehr dazu in diesem Artikel.

Weiterführende Artikel

Zurück vom Rücktritt

Zurück vom Rücktritt

4 800 Menschen haben sich am Montag dem „Abendspaziergang“ von Pegida angeschlossen. Angeführt wurde die Demo von Lutz Bachmann, der wieder in die Pegida-Spitze zurückgekehrt ist.

15:01 Uhr: Pegida will auch an diesem Montag wieder einen sogenannten Spaziergang in Dresden veranstalten. Erst am vergangenen Donnerstag hatte die aus der islamkritischen Bewegung hervorgegangene Initiative „Direkte Demokratie für Europa“ um Ex-Pegida-Sprecherin Katrin Oertel und Pegida-Mitbegründer René Jahn ihre zweite Kundgebung angehalten. Es kamen nur noch etwas mehr als 100 Leute. Bei der Premiere am 8. Februar waren es noch fünfmal so viele. Mehr zur DDfE-Kundgebung hier.