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Turnhalle ist nicht mehr zu halten

Das Gebäude an der Grundschule in Dürrröhrsdorf  ist marode, ein Neubau wird favorisiert. Doch bis der fertig ist, wird die alte Halle noch einiges kosten.

Die Turnhalle der Grundschule in Dürrröhrsdorf-Dittersbach soll nur noch notdürftig instand gesetzt werden. In der Gemeinde gibt es viel größere Ziele. © Dirk Zschiedrich

Die alte Turnhalle in Dürrröhrsdorf-Dittersbach ist an ihre Grenzen gekommen. Da will Bürgermeister Jens-Ole Timmermann (parteilos) nicht lange drumherum reden. Eine Lösung muss her. Und das kann nur ein Neubau sein. So weit ist man sich in Dürrröhrsdorf-Dittersbach schon einig. Allerdings ist nun noch die Frage, wo die neue Halle gebaut werden soll.

Neue Erkenntnisse erhofft man sich aus einer Studie, in der die Sportstätten der Gemeinde untersucht werden. Dort geht es auch um Flächen für einen Hallen-Neubau. Dazu muss ein recht großes Grundstück gefunden werden, auf das nicht nur die Halle passt, sondern auch ausreihend Pkw-Stellplätze. Denn die Sportstätte wird nicht nur von Schülern genutzt, sondern auch von Vereinen wie den Turnern. Auch soll sie für öffentliche Sport- und Kulturveranstaltungen zur Verfügung stehen, unter anderem für Konzerte.

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Zeit für den Wiederaufbau

Fatina Kourdi kommt aus Syrien und entwickelt in Dresden Strategien für den Aufbau zerstörter Städte. Dabei widerlegt sie falsche Strategien und fordert, sich an den Bedürfnissen der Bewohner zu orientieren.

Bereits im Sommer 2018 hat die Gemeinde den Auftrag für die Studie erteilt. Wann die vorliegen wird, ist noch nicht ganz sicher. Hauptamtsleiter Norbert Bläsner rechnet mit etwa Herbst dieses Jahres. Weitere Beratungen zu dem Thema hat es bereits gegeben, im Rathaus hat das Thema Priorität. Man möchte zeitnah Entscheidungen treffen, sagt der Bürgermeister.

Doch vorerst müssen die Sportler und die Schüler mit der alten Halle klarkommen. Und das wird nicht ganz einfach. Denn die hat gleich mehrere „Baustellen“. Zum einen sind die Sanitäranlagen in einem schlechten Zustand. Hier verspricht die Gemeinde in diesem Jahr noch Besserung, der Sanitärbereich soll trotz des in Aussicht stehenden Hallen-Neubaus instand gesetzt werden. Zum anderen hat das Turnhallendach ein ominöses Leck. Fortlaufend tropft Wasser von der Decke. Um nach den Ursachen zu suchen, wollte die Gemeindeverwaltung schon die Feuerwehr damit beauftragen, Wasser auf das Dach zu spritzen, um dann innen zu sehen, wo es durchläuft.

Inzwischen gibt es aber auch andere Erkenntnisse. Das Leck scheint offenbar gefunden, obwohl es nicht wirklich ein Leck im Dach ist. Denn es tropft nicht, wenn es regnet, sondern wenn die Temperaturunterschiede innen und außen groß sind. Dem Bürgermeister zufolge ist es offenbar eine Sache der Dämmung. Diese wurde auf die Dachhaut gelegt und dann Folie darauf geschweißt. Bei großen Temperaturunterschieden sammelt sich offenbar Kondenswasser und tropft in den Eingangsbereich. Gemeinsam mit einem Klempner soll nun überlegt werden, wie man an die betreffende Stelle gelangen kann. Von außen und auch von innen ist die Tropfstelle nur schwer zu erreichen.

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/sebnitz vorbei.

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