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Wählervereinigung für Großdrebnitz

Zur Wahl des Ortschaftsrates tritt eine neue Gruppierung an – mit bekannten Gesichtern, doch unabhängig von Parteien.

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Die Sanierung des Bürgerhauses Weickersdorf steht auf der Habenseite. Aber auch künftig soll in dem Bischofswerdaer Ortsteil, ebenso wie in Goldbach und Großdrebnitz Einiges passieren.
Die Sanierung des Bürgerhauses Weickersdorf steht auf der Habenseite. Aber auch künftig soll in dem Bischofswerdaer Ortsteil, ebenso wie in Goldbach und Großdrebnitz Einiges passieren. © Archivfoto: Steffen Unger

Großdrebnitz. Die Wählervereinigung „Interessengemeinschaft Großdrebnitz Goldbach Weickersdorf“ hat am Dienstagabend ihre Kandidaten für die Wahl des neuen Ortschaftsrates im Mai 2019 aufgestellt. Nominiert wurden zehn Bewerber, unter ihnen zwei Frauen. Sechs Kandidaten gehören dem aktuellen Ortschaftsrat an. Gewählt wurden sie 2014 als Parteilose auf der Liste der CDU. Da die überwiegende Mehrzahl der Ortschaftsräte parteilos ist, habe man sich für die kommende Wahl für eine parteiunabhängige Liste entschieden, heißt es bei der Wählervereinigung.

Dem Ortschaftsrat des Bischofswerdaer Ortsteils gehören neun Mitglieder an – zurzeit sind es alles Männer. „Wir haben in den vergangenen fünf Jahren, auch mit Unterstützung von Stadtrat und Stadtverwaltung, viel erreicht“, sagt Ortsvorsteher Ronald Töpfer. Dazu zählen die Sanierung des Bürgerhauses in Weickersdorf, der Erhalt aller Standorte für die freiwilligen Feuerwehren und der beschlossene Ersatzneubau für die Grundschule in Goldbach. Schwerpunkte für die kommenden Jahre sehe man in der Erschließung neuer Eigenheim-Bauplätze, damit Familien in die Dörfer ziehen können, und in der Einleitung eines Verfahrens zur Flurneuordnung, durch das Ortsverbindungs-, Wirtschafts- und Wanderwege instandgesetzt werden können. Außerdem fordert die Interessengemeinschaft ein Budget, über das der Ortschaftsrat selbst verfügen kann. (SZ/ir)