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Die Geschichten hinter dem Glasmacherbrunnen

Eins von Weißwassers Wahrzeichen ist jetzt 100 Jahre alt – und ein Beispiel für das Wirken engagierter Bürger.

Von Constanze Knappe
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Rechts: Der Glasmacherbrunnen vor dem Bahnhof ist 100 Jahre alt. Zwischenzeitlich musste er weg, wurde vor 20 Jahren aber wieder aufgestellt.
Rechts: Der Glasmacherbrunnen vor dem Bahnhof ist 100 Jahre alt. Zwischenzeitlich musste er weg, wurde vor 20 Jahren aber wieder aufgestellt. © Constanze Knappe

Weißwasser. Ein Jubiläum steht der Stadtgeschichte von Weißwasser 2022 ins Haus: Vor 100 Jahren wurde der Glasmacherbrunnen vor dem Bahnhof aufgestellt. Er sollte an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Glasmacher erinnern. Dafür stark gemacht hatte sich Joseph Schweig, der als Unternehmer der Glasindustrie die Entwicklung in Weißwasser mitbestimmte. In den 1970er-Jahren wurde der Brunnen abgetragen – „ein Hindernis für die Verkehrsführung“, so die Begründung. Engagierten Bürgern, vor allem dem Förderverein des Glasmuseums, ist es zu verdanken, dass es den Brunnen wieder gibt. 2002 wurde er am alten Platz vor dem Bahnhof wieder errichtet. Mit dem Kreisverkehr drumherum ist er kein Verkehrshindernis mehr. Der Glasmacherbrunnen verbindet – Geschichte und Gegenwart wie auch die Menschen der Stadt.

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