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Wie Autoverkäufer Kriminellen eine Tarnung liefern

Die Gemeinsame Einsatz-Gruppe Oberlausitz (GEGO) wurde 2013 gegründet. Je sechs Beamte der Bundespolizei und der Landespolizei gehen als gemischte Besatzung auf Streife. Sitz der GEGO ist das Bundespolizeirevier in Hirschfelde.

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Die Gemeinsame Einsatz-Gruppe Oberlausitz (GEGO) wurde 2013 gegründet. Je sechs Beamte der Bundespolizei und der Landespolizei gehen als gemischte Besatzung auf Streife. Sitz der GEGO ist das Bundespolizeirevier in Hirschfelde.

„Wir wurden gegründet, um die kleinere Kriminalität an der Grenze zu bekämpfen“, sagt GEGO-Leiter Oberkommissar Sven Levora. Das seien etwa Eigentumskriminalität, Einbrüche aber auch Autodiebstähle. Dabei hat Levora einen besorgniserregenden Trend ausgemacht: „Beinahe alle Straftäter, die wir fassen, stehen unter dem Einfluss von Crystal. Das hat wahnsinnig zu genommen.“ Das Gefährliche daran sei, dass Täter unter Drogeneinfluss besonders hemmungslos und auch schmerzunempfindlich seien.

Levora beurteilt die Arbeit seiner Truppe als erfolgreich. „Die Bevölkerung und auch unserer Klientel bekommen das mit, dass wieder mehr Polizei-Präsenz auf der Straße ist“, sagt er. Und frühere Schwerpunkte der Grenzkriminalität wie Ostritz und Hirschfelde habe die GEGO mittlerweile als Tatorte bereinigt.

Oberkommissar Levora hat eine Bitte an die Bevölkerung, um Autodieben das Handwerk zu erschweren: „Viele Leute verkaufen ihre alten Autos für 100 Euro mit Kennzeichen nach Polen. Und genau mit diesen Kennzeichen tarnen sich dann hier die Straftäter.“