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Wieder Kurden-Demo in Dresden

Einmal mehr haben sich Kurden und ihre Unterstützer zusammengefunden, um gegen das Vorgehen der türkischen Armee in der Stadt Afrin zu protestieren.

© Roland Halkasch

Dresden. Einmal mehr haben sich in Dresden Kurden und ihre Unterstützer zusammengefunden, um gegen das Vorgehen der türkischen Armee in der Stadt Afrin in Syrien zu protestieren.

Etwa 200 Menschen sammelten sich am Dienstagabend am Conertplatz in Löbtau und zogen dann über die Kesselsdorfer Straße, die Löbtauer Straße zum Schützenplatz in der Friedrichstadt.

Thematisiert wurde allerdings nicht nur die militärische Aktion der Türkei, auch Kritik an der deutschen Regierung wurde laut. Nach Ansicht der Demonstranten unterstütze Deutschland seinen Nato-Partner Türkei mit Waffenlieferungen. Sprechchöre wie „Merkel finanziert, Erdogan bombardiert“ waren zu hören. Zwischenfälle oder verbotene Fahnen wie in anderen Städten gab es nicht, die Polizei sprach von einer friedlichen Demonstration ohne besondere Vorkommnisse.

Hintergrund der Aktion ist der Einmarsch der türkischen Armee in Afrin, um dort die YPG zu bekämpfen. Ankara stuft die kurdische Miliz als Ableger der auch in Deutschland verbotenen PKK und damit als Terrororganisation ein. (mja)

Kurden demonstrieren durch Dresden

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