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Wieso Donald Trump Schüler in Niesky beschäftigt

Das Zeitungsprojekt am Nieskyer Gymnasium endete am Freitag. Und, das steht schon fest: Es wird auch nächstes Jahr in Angriff genommen.

© Foto: Jens Trenkler

Von Carla Mattern

Niesky. Vier Wochen lang bekamen die 33 Schüler des gesellschaftswissenschaftlichen Profils am Friedrich-Schleiermacher-Gymnasium und ihre Lehrerinnen die SZ in die Schule geliefert. Die Tageszeitung wurde in den Unterricht einbezogen und beschäftigte die Achtklässler in vielerlei Hinsicht. So schauten sie sich die Zeitungsausgaben an, um die verschiedenen Textformen kennenzulernen wie beispielsweise Bericht, Nachricht, Porträt oder Reportage. Aber auch inhaltlich werteten die Schülerinnen und Schüler aus der 8/1, 8/2 und 8/3 die Zeitung aus.

Stars im Strampler aus Niesky
Stars im Strampler aus Niesky

So klein und doch das ganz große Glück: Wir zeigen die Neugeborenen aus Niesky und Umgebung.

Über die 30 Tage hinweg verfolgten sie bestimmte Themen auch inhaltlich, die sie sich selbst aussuchen konnten. Einige lasen besonders alle Beiträge, in denen die CDU eine Rolle spielte, die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland hatte sich eine Gruppe vorgenommen, andere sahen sich die Karikaturen genauer an, einige beschäftigten sich mit allen Beiträgen zum amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Levi Thiede aus Groß Radisch erklärt, was damit gemacht wurde: „Wir haben uns die Umwelt ausgesucht. Die Beiträge darüber wurden ausgeschnitten, in einen Zeitungshefter geklebt, sortiert und ausgewertet. Und ein Text wurde dazu geschrieben.“

Bestimmte SZ-Beiträge blieben den Jugendlichen besonders im Gedächtnis, beispielsweise zum Hackerangriff, über ein Kinderheim in Island oder über den Altenpfleger, der eine Bewohnerin umgebracht hatte. Viele der 33 Gymnasiasten hatten die Sächsische Zeitung nicht zum ersten Mal in der Hand. Aber zum ersten Mal haben sich viele damit richtig beschäftigt, sagte Pauline Klimke aus Niesky.

Auch im nächsten Schuljahr soll es im Kurs wieder das Zeitungsprojekt geben, sagt Lehrerin Birgit Woithe. (SZ/cam)