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Ein Eiffelturm für die Lausitz

In Schipkau wächst der höchste Windmessmast der Welt. Wie das Ex-Kohlerevier weiter vom Strom lebt, wie man Industriekletterer wird – und in 180 Metern aufs Klo geht.

Von Michael Rothe
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Da wächst was bei Klettwitz: der mit 300 Metern größte Windmessmast. Seine Daten sind Basis für künftige Höhenwindtürme – doppelt so hoch wie die 59 Windräder vor Ort. Tina und Emma befestigen das nächste, fast 500 Kilo schwere, Segment.
Da wächst was bei Klettwitz: der mit 300 Metern größte Windmessmast. Seine Daten sind Basis für künftige Höhenwindtürme – doppelt so hoch wie die 59 Windräder vor Ort. Tina und Emma befestigen das nächste, fast 500 Kilo schwere, Segment. © kairospress

Tina und Emma hängen seit drei Stunden in der Luft. In 180 Metern. Bei eisiger Kälte. Mehrfach gesichert. Die beiden haben eine exklusive Aussicht auf das stillgelegte Braunkohlerevier bei Senftenberg, die in der Folge entstandene Seenplatte an der sächsisch-brandenburgischen Grenze, den nahen Lausitzring mit dem 135 Meter hohen, kurze Zeit mal höchsten Windrad der Welt, das außer der Rennpiste noch 18.000 Haushalte mit grünem Strom versorgt.

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