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Metallbauer aus Königsbrück gewinnt Zukunftspreis des Handwerks

Die Lucas GmbH in Königsbrück, ein Metallbaubetrieb, erhält den Siegerpokal beim Sommerfest der Dresdner Handwerkskammer - und 3.000 Euro Preisgeld.

Von Michael Rothe
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Stephanie Lucas und ihr Bruder Sebastian Lucas-Delaval (v.l.) gewinnen mit ihrem Metallbaubetrieb in Königsbrück den diesjährigen Zukunftspreis der Handwerkskammer Dresden.
Stephanie Lucas und ihr Bruder Sebastian Lucas-Delaval (v.l.) gewinnen mit ihrem Metallbaubetrieb in Königsbrück den diesjährigen Zukunftspreis der Handwerkskammer Dresden. © André Wirsig

Die Lucas GmbH in Königsbrück gewinnt den „Zukunftspreis – Handwerksbetrieb des Jahres 2023“ der Handwerkskammer Dresden. Das Unternehmen wurde am Freitag beim Sommertreff der Kammer von deren Präsidenten Jörg Dittrich und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) vor gut 400 geladenen Gästen geehrt.

Insgesamt hatten sich 19 Betriebe aus Ostsachsen für den gläsernen Pokal beworben. Der Metallbaubetrieb gewann vor der Stamm GmbH aus Riesa, einem Spezialisten für Elektro, Kommunikations- und Sicherheitstechnik, und der Fleischerei Frank Sinapius aus Hoyerswerda. Der Zukunftspreis steht unter der Schirmherrschaft von Sachsens Premier und ist mit 3.000 Euro für den Sieger sowie 1.000 Euro für den zweiten Platz und 500 Euro für den Drittplatzierten dotiert.

Das siegreiche Unternehmen aus dem Landkreis Bautzen zeige, wie Handwerkstradition erfolgreich mit modernen Arbeitsweisen zusammengebracht werden kann, heißt es zur Begründung. Die 1990 von Peter Lucas gegründete Bauschlosserei überzeuge mit agilen Formaten und Methoden, neuen Technologien und digitalen Lösungen. Der Familienbetrieb sei zudem besonders engagiert in der Personalpolitik und habe das wichtige Thema Unternehmensnachfolge erfolgreich angegangen.

Die Geschwister Stephanie Lucas und Sebastian Lucas-Delaval hatten die von ihrem Vater Peter Lucas 1990 gegründete Bauschlosserei übernommen. Der Obermeister steht dem Führungsduo weiter mit seiner Expertise zur Seite. Seit 2013 hat sich die Zahl der Mitarbeitenden von neun auf 32 erhöht. Zu ihrem Portfolio gehören Metall- und Stahlbau für öffentliche Bereiche sowie Tür-, Tor- und Fenstertechnik. Neben regionalen Kunden ergänzt seit Kurzem ein Industrieservice für große Unternehmen in ganz Europa das Angebot.