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Sachsens Handwerk ruft nach Ausländern

Wegen akuten Personalmangels rücken ausländische Fachkräfte in den Fokus des ostsächsischen Handwerks. Und dem geht es derzeit alles andere als rosig.

Von Michael Rothe
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Ali Sina Karimi, Flüchtling aus Afghanistan, hat im September eine Lehre bei Friseurmeisterin Kati Richter (v. l.) begonnen. Der Salon auf der Räcknitzhöhe gehört zur Haarpflege e.G. Dresden mit zehn Standorten in der Landeshauptstadt.
Ali Sina Karimi, Flüchtling aus Afghanistan, hat im September eine Lehre bei Friseurmeisterin Kati Richter (v. l.) begonnen. Der Salon auf der Räcknitzhöhe gehört zur Haarpflege e.G. Dresden mit zehn Standorten in der Landeshauptstadt. © ronaldbonss.com

Auf ihre beiden Mitarbeiter aus Afghanistan lässt Annett Dietze nichts kommen. Naser Yaqubi, der 2019 als Barber nach Deutschland gekommen sei und vor anderthalb Jahren ausgelernt habe, mache mittlerweile „so schnelle und exakte Haarschnitte – die kriegt kein Deutscher hin“, sagt die Vorstandsvorsitzende der Haarpflege e.G. in Dresden. Auch Ali Sina Karimi, der im September mit der Lehre begonnen habe, sei engagiert und mache Hoffnung, eine Personallücke zu schließen.

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