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Was ist dran an den Vorwürfen der GDL gegen die Bahn?

Laut Gewerkschaft stopfen sich Vorstand und Führungskräfte die Taschen voll und gönnen den Lokführern nichts. Sächsische.de fragte nach.

Von Michael Rothe
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Er hat gut Lachen und genießt das Heimspiel in seiner Geburtsstadt: GDL-Chef Claus Weselsky am Donnerstag bei der Streikkundgebung vor dem Dresdner Hauptbahnhof.
Er hat gut Lachen und genießt das Heimspiel in seiner Geburtsstadt: GDL-Chef Claus Weselsky am Donnerstag bei der Streikkundgebung vor dem Dresdner Hauptbahnhof. © dpa-Zentralbild

Während bei der Deutschen Bahn auch am zweiten Streiktag der Lokführer auf der Schiene wenig geht, formieren sich am Donnerstagnachmittag vor Dresdens Hauptbahnhof rund 120 GDL-Mitglieder zum Protest. Mit Megafon mittendrin: ihr Bundesvorsitzender Claus Weselsky. Der streitbare Sachse genießt das Heimspiel in seiner Geburtsstadt – und die große Resonanz auf den Streikaufruf. Weil die Gewerkschaft im Osten stärker ist und es weniger dienstverpflichtete Beamte gibt, ist der Ausstand dort noch spürbarer. Und die Empörung bei geringerer Geräuschkulisse aus der Bahnhofshalle unüberhörbar.

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