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Ein Jahr nach dem Desaster: So ist der Stand bei Blackstone Technology in Döbeln

Ein Jahr nachdem der Fall publik wurde, ist es Zeit für eine Bestandsaufnahme beim Möchtegern-Batteriehersteller. Es gibt erste Antworten von Verwalter, Politik, Justiz.

Von Michael Rothe
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Prüfender Blick vom Ingenieur Michael Kretschmer bei Blackstone Technology in Döbeln. Damals war Sachsens Ministerpräsident noch von Ex-Chef Holger Gritzka (r.) empfangen worden.
Prüfender Blick vom Ingenieur Michael Kretschmer bei Blackstone Technology in Döbeln. Damals war Sachsens Ministerpräsident noch von Ex-Chef Holger Gritzka (r.) empfangen worden. © Dietmar Thomas

Die Anzeige bei Immonet liest sich vielversprechend: „Moderne Light Industrial Immobilie unmittelbar an der A14 in Döbeln-Ost zum Kauf!“. Laut Website steht ein 23.553 Quadratmeter großes Gewerbegrundstück zum Verkauf, das mit einer 4.700 Quadratmeter großen Lager- und Produktionsfläche und 1.600 Quadratmetern Bürofläche, verteilt auf zwei Etagen, bebaut ist. Preis: 6,45 Millionen Euro plus 5,95 Prozent Maklerprovision. Zu den inklusiven exklusiven Extras gehören unter anderem Kranbahn, teils antistatischer Boden, Erdwärme, klimatisierte Büros, E-Auto-Ladestation, einige Dutzend Pkw-Stellplätze sowie ein Fußballfeld großes, unbebautes Grundstück – Erweiterungspotenzial für die Zukunft.

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