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Wolf auf der Autobahn überfahren?

Ein Transporter kollidiert in der Nacht zu Montag auf der A4 mit einem Tier, das wenig später auf dem Seitenstreifen verendete.

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© Danilo Dittrich

Ottendorf-Okrilla. Der Wildunfall, der sich in der Nacht zu Montag auf der A 4 zwischen den Abfahrten Ottendorf-Okrilla und Hermsdorf ereignet hat, sorgt derzeit für reichlich Aufsehen. War es ein Wolf, der bei dem Unfall zu Tode kam?

Ein VW-Transporter, der in Richtung Dresden unterwegs war, war auf der linken Fahrspur mit einem Tier kollidiert, das dann auf dem Seitenstreifen verendete. Und tatsächlich waren sich Augenzeugen einig, dass das tote Tier wohl ein Wolf sei. Die Polizei, die den Unfall aufnahm- am Auto entstand nach Polizeiangaben etwa 1 000 Euro Schaden - wollte sich jedoch noch nicht festlegen.

Die SZ schickte daraufhin Fotos des toten Tieres an das Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz, von wo dann eine erste Bestätigung kam: „Von den Bildern her sieht das Tier durchaus nach einem Wolf aus“, so Helene Möslinger vom Büro. Endgültige Klarheit könne allerdings erst eine pathologische Untersuchung bringen. Das zuständige LUPUS-Institut sei bereits auf dem Weg, um das tote Tier abzuholen und ans IZW Berlin – das Leibniz-Institut für Wildforschung - zu bringen. (szo)

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