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Neue Wege und Technik bei Neißetalbahn

Wenn der Ausbau der Strecke startet, soll Drausendorf einen beschrankten Bahnübergang und Hagenwerder einen neuen Weg zum See bekommen.

Ein Odeg-Zug fährt auf der Neißetalbahn zwischen Zittau und Görlitz.
Ein Odeg-Zug fährt auf der Neißetalbahn zwischen Zittau und Görlitz. © Matthias Weber (Archiv)

Die Deutsche Bahn AG als Streckenbesitzer plant beim Ausbau der Neißetalbahn zwischen Zittau und Görlitz nicht nur die Sanierung der Strecke. "In Abstimmung mit dem Zvon soll der Bahnhof Hagenwerder mit einem elektronischen Stellwerk  ausgerüstet werden", teilte ein Sprecher der Bahn auf SZ-Anfrage mit. " Im Zuge dieser Arbeiten sollen auch die Bahnsteige im Bahnhof Hagenwerder als Außenbahnsteige neu gebaut werden." Um die zu erreichen, braucht es einen Übergang über die Gleise. Diese neue öffentliche Kreuzung solle auch den Ortskern mit dem Berzdorfer See verbinden, teilte der Sprecher weiter mit. Eine Realisierung sei aufgrund des Umfangs der Arbeiten nicht vor 2025 zu erwarten.

Im Zuge des Ausbaus der Strecke soll  die Straße von der B99 nach Drausendorf Schranken bekommen. "Damit auch im Bereich des Bahnübergangs die Geschwindigkeit auf 80 Kilometer pro Stunde angehoben werden kann", so der Sprecher.

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Die Neißetalbahn soll modernisiert werden, sodass sie durchgängig 80 Kilometer pro Stunde fahren kann. Dadurch würde sich die Reisezeit auf der Strecke verkürzen. Derzeit läuft die Vorplanung durch ein von der Bahn beauftragtes Ingenieurbüro. Kosten und Baustart stehen noch nicht fest.

Die polnische Bahn hat ihre Abschnitte und die Brücken bereits saniert. Sie baute zwischen August 2019 und Mai 2020. 

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