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Zittau: Wird der Wehnert-Platz zur Blaulichtmeile?

Die Stadt überlegt, ob sie Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Rettungsdienst auf dem Platz ansiedelt und ihn damit aufwertet.

Wird auf dem Martin-Wehnert-Platz in Zittau ein viele Millionen Euro teures Rettungszentrum gebaut?
Wird auf dem Martin-Wehnert-Platz in Zittau ein viele Millionen Euro teures Rettungszentrum gebaut? ©  SZ-Archiv

In einigen Jahren könnten Rettungskräfte mit ihren Krankenwagen, Feuerwehrautos und schwerem THW-Gerät vom Martin-Wehnert-Platz in Zittau starten. Die Stadt zieht den Neubau eines Rettungszentrums mit Sanitätern, Kameraden des Technischen Hilfswerks sowie der städtischen Feuerwehr auf dem Platz in Betracht. Nun wird sie mit Kenntnis des Stadtrates eine Studie in Auftrag geben, in der diese Idee genauer unter die Lupe genommen wird.

Die Studie soll zeigen, ob der große, leere Martin-Wehnert-Platz dafür geeignet ist, durch die Ansiedlung städtebaulich aufgewertet würde oder wie er sich sonst entwickeln und nutzen lässt. Gleichzeitig erhofft sich die Stadt eine Empfehlung, ob der teure Neubau für die Feuerwehr wirklich nötig ist.

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Das Feuerwehrgebäude in der Franz-Könitzer-Straße entspricht nicht mehr modernen Anforderungen, ist in die Jahre gekommen und müsste saniert und umgebaut werden. Zudem kostet das Ausrücken aus der verwinkelten Innenstadt Zeit und ist die Parksituation für die Kameraden unbefriedigend. Ein Neubau außerhalb der Innenstadt könnte die Probleme lösen. Sieben Millionen Euro hat die Stadtverwaltung für den möglichen Neubau in der mittelfristigen Planung vorgesehen.

Das Technische Hilfswerk sitzt im ehemaligen Armeegelände in Zittau-Süd. Das Gebäude ist erst vor einigen Jahren saniert worden. Allerdings sucht das THW langfristig einen neuen Standort. Gründe dafür sind unter anderem, dass die Fahrzeuge nicht direkt am Gebäude untergestellt werden können und die Stadt die Gebäude im Armeegebiet abreißen lassen will.

Die Rettungswache in Zittau hat ihren Sitz auf der Äußeren Weberstraße in Zittau. Auch sie ist in die Jahre gekommen. Der Landkreis will für einen Neubau, der den geänderten technischen und arbeitsrechtlichen Anforderungen Rechnung trägt, drei Millionen Euro ausgeben.

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