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Zittauer Klinikum hat jetzt eine Chef-Hebamme

Stephanie Fiebiger ist aus Schweden zurückgekehrt. Und auf der Entbindungsstation hat sich noch mehr verändert.

Stephanie Fiebiger ist die neue Leitende Hebamme am Klinikum-Standort Zittau.
Stephanie Fiebiger ist die neue Leitende Hebamme am Klinikum-Standort Zittau. © J.-C. Petzold/MGLG

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Zittauer Krankenhaus hat erstmals eine leitende Hebamme bekommen: Stephanie Fiebiger ist seit Juli in der Funktion tätig, war zuvor einige Jahre in Schweden. "Wir haben in Zittau sehr schöne und rundherum ansprechende Bedingungen, die mich gereizt haben, wieder in die Region zurückzukommen", sagt die neue Chefin, Jahrgang 1988.

Auch ihr Team konnte verstärkt werden. So hat Schwester Corinna Richter die Zusatzausbildung als Stillberaterin erfolgreich abgeschlossen. Die Entbindungsstation selbst hat unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Mathias Mengel im Sommer eine grundlegende Modernisierung erhalten - aus Eigenmitteln finanziert, wobei sich alle Mitarbeiter in die Gestaltung einbringen konnten. Frische Farben, Wandbilder und -tattoos zeugen davon.

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Nun plant Stephanie Fiebiger, eine Hebammensprechstunde einzuführen. Bei der können sich Schwangere ebenso wie Wöchnerinnen informieren. Eine Virtualisierung der Kreißsaalführungen soll eine zeitgemäße Info auch aus der Ferne ermöglichen.

Neben den klassischen Entbindungsmethoden werden in der Klinik auch alternative Möglichkeiten angeboten. Sie ist ein sogenannter Perinatalschwerpunkt. Das bedeutet, sie verfügt über eine eigene Kinderstation im Haus, unter Leitung von Chefärztin MUDr. Heike Reck. Einige der bei ihr tätigen Mediziner sind – wie sie selbst – Neonatologen, also speziell in der Neu- und Frühgeborenenmedizin ausgebildet.

Schon 2017 hat das Klinikum das Mutter-Kind-Zentrum in ein Gebäude gelegt, sodass sich rund um die Geburt Vorsorge, Entbindung, Nachsorge alles unter einem Dach befindet. Dazu zählen auch die Praxen des Medizinischen Versorgungszentrums. Das verspricht kurze Wege und direkte Ansprechpartner. "Wir erfahren immer wieder, wie wichtig dies für die besorgten Eltern, betroffene Frauen und nicht zuletzt die kleinen Patienten ist", so Geschäftsführer Steffen Thiele. (SZ)

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