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Flixbus hält wieder in Zittau

Nach langer Zeit gibt es nun wieder eine direkte Fernbus-Anbindung nach Norden und Süden. Die ist zwar langsamer als der Zug, dafür billiger.

Die Fernreisebusse von Flixbus halten wieder in Zittau.
Die Fernreisebusse von Flixbus halten wieder in Zittau. © dpa

Nach langer Abstinenz steuert das Münchner Unternehmen flixmobility mit seinem Flixbus wieder Zittau an: Die Mandaustadt ist nun bis zu zweimal am Tag direkt mit Berlin und Liberec (Reichenberg) verbunden. Auf dem Weg in die Hauptstadt halten die Busse in Görlitz, Bautzen, Kleinwelka, Neschwitz, Königswartha, Wittichenau, Hoyerswerda, Spremberg und Cottbus.

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Die Fahrt nach Berlin-Schönefeld dauert reichlich 4,5 Stunden. "Tickets sind bereits ab 4,99 Euro erhältlich", teilte Franziska Brauer, Sprecherin des Unternehmens, auf SZ-Anfrage mit. "Unser Preissystem ist aber, wie auch bei den Airlines, dynamisch. Sprich: Wer früh bucht, reist am günstigsten." So kostet eine Fahrt von Zittau nach Berlin, die am 7. für den 8. Oktober gebucht wurde, 15,99 Euro. Zum Vergleich: Die schnellste Verbindung mit der Bahn von Zittau zum BER dauert reichlich 3,5 Stunden. Der reguläre Fahrpreis beträgt 43,90 Euro.

Flixbus hat den Süden des Landkreises Görlitz schon mal angesteuert. Ab April 2017 fuhren Busse von Löbau und Zittau nach Prag, Berlin, Warschau und München. Wenige Monate später wurde Löbau wieder abgekoppelt, Zittau folgte. Wie lange das Engagement von Flixbus in der südlichen Oberlausitz dieses Mal dauert, hängt von den Fahrgastzahlen ab. "Aufgrund der aktuellen Situation gestalten wir unser Streckennetz dynamisch und passen unserer Verbindungen der Nachfrage entsprechend an", so die Sprecherin. (SZ/tm)

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