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Ginzel-Buch ist ein Bestseller

Wegen des Erfolgs wird das Buch nachgedruckt, außerdem soll es eine erweiterte Auflage geben.

Gustav Ginzel, wie ihn auch viele Oberlausitzer in Erinnerung haben. Schapka und Jacke der NVA sowie das Fahrrad gehörten immer dazu.
Gustav Ginzel, wie ihn auch viele Oberlausitzer in Erinnerung haben. Schapka und Jacke der NVA sowie das Fahrrad gehörten immer dazu. © Jan Sebelka

Zu einem echten Bestseller auf dem Oberlausitzer Buchmarkt entwickelte sich der erst vor reichlich vier Monaten erschienene Erinnerungsband „Gustav Ginzel: Ein Sonderling, der die Welt verschönerte.“ Tatsächlich ist die erste, 1.300 Exemplare umfassende Ausgabe inzwischen nahezu ausverkauft. Kein Wunder eigentlich, gehörten doch besonders Leute aus der ehemaligen DDR, darunter viele Sachsen und Oberlausitzer, zu den mehr oder weniger regelmäßigen Gästen dieses „komischen Kauzes“ und seines „Misthauses“ im idyllisch gelegenen Jizerka (Klein Iser).

Kurz etwas zur Vorgeschichte. Bereits im Jahr 2015 veröffentlichte der damals 64-jährige Journalist und Schriftsteller Jan Šebelka aus Liberec (Reichenberg) im Eigenverlag das Buch „Gustav Ginzel: Podivín, který okrášlil svet“ (entspricht dem deutschen Titel). Dabei handelt es sich um eine Auswahl von Erinnerungen an diesen ungewöhnlichen Bergsteiger, Weltenbummler und exzellenten Kenner des heimischen Isergebirges – zusammengetragen von Familienmitgliedern, Freunden und Weggefährten Ginzels. Auch das war bereits ein Volltreffer.

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„Natürlich wollte ich das Buch so schnell wie möglich auch den deutschen Besuchern des ,Misthauses‘ anbieten können“, betont Šebelka. Im September vergangenen Jahres wurde dieser Wunsch endlich wahr. Die deutsche Ausgabe ermöglichten das „Haus der deutsch-tschechischen Verständigung“ in Jablonec nad Nisou/Rýnovice (Gablonz, OT Reinowitz) als Herausgeber und die Sächsische Zeitung als dessen Partner. Natürlich sind alle Beteiligten an diesem Projekt hocherfreut über die große Resonanz. Aus diesem Grund plant man ganz aktuell zwei Dinge: Zuerst einmal wird es schon in kurzer Zeit einen unveränderten Nachdruck geben, um die weiterhin anhaltenden Nachfragen befriedigen zu können.

Doch damit nicht genug: Ende dieses Jahres, vermutlich gerade rechtzeitig für den weihnachtlichen Gabentisch, soll eine neue, erweiterte und verbesserte Auflage erscheinen. Aus diesem Grund bitten Jan Šebelka und seine Mitstreiter die Oberlausitzer Ginzel-Freunde darum, ihre eigenen Erinnerungen an Besuche und Begegnungen mit Gustav einzusenden – möglichst mit Foto. Ansprechpartner ist die Chefin des „Hauses der deutsch-tschechischen Verständigung“, Petra Laurin. Kontakte sind per E-Mail möglich ([email protected]).

Restexemplare der aktuellen Ausgabe kann man eventuell erhalten über: Mobiler Vertrieb Wolfgang Berndt Oderwitz, mail [email protected]

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