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Als ein Oybiner Weltmeister wurde

Heute vor 45 Jahren krönte Matthias Buse seine sportliche Laufbahn im finnischen Lahti mit dem Titel für die Normalschanze.

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DDR-Springer Matthias Buse 1984 bei einem Wettkampf in Sarajevo.
DDR-Springer Matthias Buse 1984 bei einem Wettkampf in Sarajevo. © dpa

Es war der 18. Februar 1978, als der Oybiner Spezialspringer Matthias Buse bei den Weltmeisterschaften im finnischen Lahti Weltmeister wurde. Mit einem Satz von 86 Metern siegte der damals 18-jährige Skispringer vom SC Dynamo Klingenthal auf der Normalschanze. Auf den zweiten Platz sprang mit 85,5 Metern Henry Glaß – Buses Klubkamerad.

Geboren in Zittau, wuchs Matthias Buse in Oybin im Zittauer Gebirge auf. Hier machte er die ersten Schritte auf Skiern – und auf der Schanze am Hochwald seine ersten Sprünge. Buse war so erfolgreich, dass er in Klingenthal weiter trainierte. Zu seinen großen Erfolgen gehörten der Gewinn des Auftaktspringens der Vierschanzentournee 1977 in Oberstdorf und Team-Silber bei der Weltmeisterschaft 1984 in Engelberg (Schweiz). Im Jahr 1984 beendete Matthias Buse schließlich seine aktive Laufbahn. (hs)