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Wird die alte Flachsspinnerei verkauft?

Der Landkreis Görlitz verhandelt derzeit wieder mit Interessenten. Ein anderes Projekt ist gestorben.

Der Landkreis sucht für das Hauptgebäude der früheren Flachsspinnerei einen Käufer.
Der Landkreis sucht für das Hauptgebäude der früheren Flachsspinnerei einen Käufer. © SZ-Archiv

Seit beinahe zwei Jahren steht das Hauptgebäude der alten Flachsspinnerei in Hirschfelde leer. Im Spätsommer 2019 war der Internationale Bund (IB) ausgezogen, der einen Teil des riesigen Objektes als Bildungs- und Betreuungseinrichtung mit Verwaltung genutzt hatte.

Genauso lange sucht der Landkreis Görlitz als Eigentümer schon einen Käufer für das Gebäude mit seinen mehr als 5.000 Quadratmetern Nutzfläche. Mehrfach war das auch als Rosenthaler Schloss bekannte Objekt ausgeschrieben worden - ohne Erfolg. Nach der dritten erfolglosen Runde hatte der Landkreis erst mal von weiteren Ausschreibungen Abstand genommen. Mit Unterstützung der Stiftung Kraftwerk Hirschfelde sollte vielmehr ein mögliches Nutzungskonzept für die Wiederbelebung erarbeitet werden. Wie Stiftungsmanagerin Anja Nixdorf-Munkwitz kürzlich auf SZ-Nachfrage erklärte, ist die Stiftung bei dem Thema raus.

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Wie der Landkreis auf Anfrage mitteilt, befinde man sich in Gesprächen mit verschiedenen Interessenten, die aber ein Nutzungskonzept vorlegen müssen. Diese wird anschließend den Kreistagsgremien unterbreitet. Die endgültige Entscheidung obliegt dann dem Kreistag. Landrat Bernd Lange geht von einer Entscheidungsfindung im ersten Quartal 2022 aus, so Kreissprecherin Franziska Glaubitz.

Das Hauptgebäude der ehemaligen Flachsspinnerei in Hirschfelde wurde um 1880 erbaut und steht unter Denkmalschutz.

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