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"Friedensdemo" an Dreiländerpunkt: Nationalisten aller Länder vereinigt Euch

Mit der Forderung nach Frieden in der Ukraine treffen sich etliche Menschen aus Deutschland, Polen und Tschechien am Dreiländerpunkt bei Zittau. Es besteht der Verdacht einer russischen Unterwanderung.

Von Markus van Appeldorn
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Unter etlichen Flaggen - auch russischen und rechtsextremen - forderten Teilnehmer einer Demonstration auf der polnischen Seite des Dreiländerpunkts an der Neiße Frieden in der Ukraine.
Unter etlichen Flaggen - auch russischen und rechtsextremen - forderten Teilnehmer einer Demonstration auf der polnischen Seite des Dreiländerpunkts an der Neiße Frieden in der Ukraine. © Matthias Weber/photoweber.de

Hätte man sich die Flaggen weggedacht, man hätte am frühen Nachmittag des 1. Mai fast von einem frühlingshaften trinationalen Picknick auf der polnischen Seite des Dreiländerpunkts an der Neiße bei Zittau sprechen können. Aber sie waren da, die Flaggen. Massenhaft. Solche mit der weißen Friedenstaube auf blauem Grund, polnische, tschechische - und eben solche der rechtsextremen Freien Sachsen oder die Reichsflagge. Vorgeblich für den Frieden in der Ukraine demonstrierten hunderte Menschen aus Deutschland, Polen und Tschechien am Mai-Feiertag dort - unter Beteiligung etlicher Zittauer Montags-Demonstranten unter Beteiligung des Chefdenkers Professor Peter Dierich. Es macht eher den Eindruck: Nationalisten aller Länder vereinigt Euch. Kritiker auf polnischer Seite sahen in der Demonstration einen vom Putin-Regime gelenkten faschistischen Aufmarsch.

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