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Jonsdorfer Leichenfund: Identität geklärt?

Bei der Polizei verdichten sich die Hinweise, wer die skelettierte Leiche aus den Mühlsteinbrüchen sein könnte.

Die Bergwacht bei der Bergung des unbekannten Leichnams in den Mühlsteinbrüchen.
Die Bergwacht bei der Bergung des unbekannten Leichnams in den Mühlsteinbrüchen. © DRK Bergwacht Zittauer Gebirge

Am Sonntagmittag, dem 25. Juli, bargen Einsatzkräfte der DRK Bergwacht Zittau die skelettierte Leiche eines unbekannten Toten aus einer Felsspalte in der Kiefernwand der Mühlsteinbrüche bei Jonsdorf. Nun hat die Polizei eine begründete Ahnung, um wen es sich bei der Person handeln könnte.

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"Aufgrund von aktuellen Anhaltspunkten und Erkenntnissen aus Such- und Fahndungsmaßnahmen im Oktober 2020 könnte es sich bei den Überresten des Leichnams um den 52-jährigen Jens-Bernd Stade handeln, der seit Oktober 2020 als vermisst gilt", teilt die Polizeidirektion nun auf SZ-Anfrage mit. Dies sei auch die einzige derzeit vermisste Person, die im Zusammenhang mit dem Fund infrage komme. "Derzeit laufen die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der Dienststelle in Berlin, die die Vermisstensache ausgeschrieben hat", heißt es weiter. Eine abschließende Aussage, ob es sich bei dem gefundenen Leichnam um Überreste des Vermissten handele, könne erst nach Abschluss der Ermittlungen in Kombination mit der rechtsmedizinischen Untersuchung und einem DNA-Abgleich erfolgen.

Jens-Bernd Stade war zuletzt am 5. Oktober 2020 in der Jonsdorfer Gondelfahrt gesehen worden. Die Gaststätte befindet sich nur etwa 15 Minuten fußläufig entfernt von den Mühlsteinbrüchen.

Mit diesem Bild suchte die Polizei nach dem vermissten Jens-Bernd Stade.
Mit diesem Bild suchte die Polizei nach dem vermissten Jens-Bernd Stade. © Archiv/Polizei

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