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Jumbo lässt im Tiefflug 110 Tonnen Kerosin über Zittauer Gebirge und Oberlausitz ab

Wegen eines Notfalls muss eine vollgetankte Boeing 747 auf dem Weg nach Tokio umkehren und nach Leipzig zurück. Um Gewicht zu verlieren, öffnet der Pilot die Ablassdüsen.

Von Markus van Appeldorn
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So ein Jumbo-Jet der amerikanischen Frachtfluggesellschaft Atlas Air hat über dem Zittauer Gebirge etliche Tonnen Treibstoff abgelassen.
So ein Jumbo-Jet der amerikanischen Frachtfluggesellschaft Atlas Air hat über dem Zittauer Gebirge etliche Tonnen Treibstoff abgelassen. © Boeing

Es war gegen 20 Uhr am Montagabend, als SZ-Leser Jens Schmidt von seiner Terrasse in Bertsdorf aus ein lautes Geräusch am Himmel vernahm. Und was er dann dort sah, war äußerst ungewöhnlich. Da flog nämlich nicht nur ein riesiger Jumbo-Jet in recht geringer Höhe über das Zittauer Gebirge. Und da war noch mehr: "Ich konnte einen Kerosinschleier erkennen, der aus beiden Tragflächen-Enden entwich", erzählt er. Schmidt erkannte, dass der Riesenflieger massenhaft Treibstoff abließ. Sächsische.de fand heraus: Dahinter steckte ein massiver Notfall im Oberlausitzer Luftraum.

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