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Zittauer Kegler-Idol an Corona gestorben

Peter Rauh hatte großen Anteil an der Entwicklung des Sportvereins Ziphona Zittau.

Der Zittauer Kegler Peter Rauh ist am 18. Dezember verstorben.
Der Zittauer Kegler Peter Rauh ist am 18. Dezember verstorben. © privat

Kegeln war die große Leidenschaft von Peter Rauh. Der 80-Jährige hatte wesentlich die Geschichte des Sportvereins Ziphona Zittau mitgeschrieben. 1952 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vorgängervereins. Als Betriebssportgemeinschaft des VEB Funkwerk Zittau spielte die damals noch unter dem Namen BSG Motor Mitte Zittau.

Am 18. Dezember ist Peter Rauh ein Corona-Opfer geworden und gestorben, berichtet sein langjähriger Vereinskamerad Wolfgang Graichen. Der Vorstand und die Mitglieder trauen um ihren langjährigen Vereinsvorsitzenden. "Er war weit über die Stadt hinaus unter den Kegelfreunden bekannt", sagt Wolfgang Graichen.

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Peter Rauh (rechts) überreicht hier an den Schatzmeister von Ziphona Zittau, Wolfgang Graichen, eine Urkunde.
Peter Rauh (rechts) überreicht hier an den Schatzmeister von Ziphona Zittau, Wolfgang Graichen, eine Urkunde. © privat

Seit 1952 hat Peter Rauh aktiv im Verein gekegelt. Die Sportart Classic-Kegeln war sein Element. Hier hatte es Peter Rauh zu Bezirks- und Kreismeister-Titeln gebracht. Über zehn Jahre war er Vorsitzender des Vereins. Er war ausgebildeter Übungsleiter und gab sein Wissen an Jüngere weiter.

"Ehrenamtlich hat er über all die Jahre viel Zeit für seinen Verein investiert", erzählt Schatzmeister Wolfgang Graichen. Und Peter Rauh hatte auch wesentlichen Anteil am Bau der im Dezember 1998 fertig gestellten Kegelsporthalle "Gut Holz" an der Kantstraße in Zittau. Für die sehr zeitaufwendige und manchmal mehrmals wöchentlich notwendige Pflege und Wartung der Kegelbahnen war er sich in seiner Freizeit nie zu schade.

Mit 68 Jahren stand er noch in den Sportberichten der SZ

Für seine zahlreichen Verdienste ist Peter Rauh mit der Ehrennadel in Gold des Landessportbundes Sachsen geehrt worden. So lange es ging, hatte er selber noch aktiv gekegelt. Auch auf der Sportseite der Sächsischen Zeitung fand dies Anerkennung So stand hier im April 1994 in einem Wettkampfbericht über die 1. Kreisklasse: "Einen Auswärtssieg verbuchte Ziphona Zittau 2. mit 2.042 Holz bei der TSG Olbersdorf (1.969 Holz). Hierbei erzielte Peter Rauh von Ziphona Zittau mit 436 Holz ein Spitzenergebnis."

Selbst im Februar 2009 war er mit fast 69 Jahren noch in einem Sportbericht in der SZ zu lesen. "Peter Rauh von Ziphona Zittau musste bei den Behinderten der Senioren aus gesundheitlichen Gründen nach 56 Kugeln aufgeben und rutschte so auf den dritten Platz zurück", stand da.

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