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Corona schränkt das Abfischen ein

Das Schauspektakel in Großhennersdorf ist diesmal nicht öffentlich. Frische Karpfen gibt es am Sonnabend trotzdem.

Von Holger Gutte
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Hagen Dutschke (rechts) und Wolfgang Kahlert zeigen stolz, wie groß die Karpfen in diesem Jahr am Leubner Teich in Großhennersdorf geworden sind.
Hagen Dutschke (rechts) und Wolfgang Kahlert zeigen stolz, wie groß die Karpfen in diesem Jahr am Leubner Teich in Großhennersdorf geworden sind. © Matthias Weber

Gut gewachsen sind die Karpfen von Hagen Dutschke in diesem Jahr. Der Großhennersdorfer betreibt eine Teichwirtschaft in seinem Dorf. In zwei Teichen setzt er Karpfen und Schleie aus. Es sind die letzten beiden von einst 14 Teichen in Großhennersdorf. So viele sind auf einer alten Karte von 1765 verzeichnet. Damals gehörte das Teichgebiet von Großhennersdorf zu den größten in der südlichen Oberlausitz. Durch Trockenlegungen und Verlandungen sind nur der Große Teich und der Leubner Teich übrig geblieben - und auch nur ein Teil davon.

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