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Mit dem Krankenwagen ins Kriegsgebiet

Der Seifhennersdorfer Jürgen Noßmann und andere Freiwillige holen Patienten aus der Ukraine - eine gefährliche Mission. Zu Hause bereitet seine Frau schon die nächste Hilfsaktion vor.

Von Holger Gutte
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Dieses Foto wurde von einem vorangegangenen Hilfskonvoi auf dem Weg durch die Ukraine gemacht.
Dieses Foto wurde von einem vorangegangenen Hilfskonvoi auf dem Weg durch die Ukraine gemacht. © privat

Jeden Moment kann bei Jürgen Noßmann in Seifhennersdorf das Telefon klingen. Dann macht sich der Rentner auf in die Ukraine. "Seit Sonntag warte ich schon darauf, dass es endlich losgeht", sagt er. Er will helfen, wie schon so oft. Kommt der erwartete Anruf, fährt er zum DRK nach Zittau und mit anderen medizinisch geschulten Fahrern zum Roten Kreuz nach Dresden. Wenig später wird er dann, wie einige andere auch, am Steuer eines Krankenwagens sitzen und damit in die Ukraine fahren. Wohin genau steht noch nicht endgültig fest. "Wir fahren erst einmal an die rumänische oder an die moldawisch-ukrainische Grenze", sagt er.

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