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Bundespolizei stoppt Schmuggel mit Polen-Böllern

Die Beamten stellten am Mittwoch in Zittau und bei Burkau mehrere Verstöße gegen das Sprengstoff-Gesetz fest. Diese illegalen Knaller zogen sie aus dem Verkehr.

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Ein Teil der in Zittau sichergestellten Böller
Ein Teil der in Zittau sichergestellten Böller © Bundespolizei Ebersbach

Bundespolizisten haben am Mittwoch mehrere Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz festgestellt. Darüber informiert Ronny Probst, Sprecher der Bundespolizei Ebersbach.

Gegen 12.20 Uhr kontrollierten die Beamten zunächst in Zittau eine 53-jährige Deutsche, die als Beifahrerin eines Opel aus Polen einreiste. Auf Nachfragen gab die Frau an, dass sie in Polen Böller gekauft habe. Die Polizisten stellten fest, dass es sich um 44 Knallkörper der Kategorie F 3 handelte. Da die 53-Jährige keinen Nachweis für eine Tätigkeit als Feuerwerker vorlegen konnte, wurden die Böller vor Ort sichergestellt und eine Anzeige gefertigt.

Um 12.45 Uhr war es ein 25-jähriger Deutscher, der nach erfolgter Einreise aus Polen auf der Chopinstraße in Zittau kontrolliert wurde. Er hatte 20 Böller der Kategorie F 3 dabei und auch er konnte keinen Nachweis für eine Tätigkeit als Feuerwerker vorlegen. Daraufhin wurden die Böller ebenfalls sichergestellt und eine Anzeige gefertigt.