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Müllabfuhr: Manche Tonne bleibt stehen

Schnee, Eis und Frost behindern die Abfallentsorger gerade erheblich. Bisweilen ist da beim besten Willen nichts zu machen. Was nun?

Schnee, Eis und Frost behindern die Müllabfuhr gerade erheblich.
Schnee, Eis und Frost behindern die Müllabfuhr gerade erheblich. © dpa

Die Mitarbeiter von der Müllabfuhr sind bei diesem Wetter wirklich nicht zu beneiden: Klirrende Kälte, eisglatte Straßen und mancherorts kaum ein Durchkommen. "Die Kollegen sind zwar einiges gewöhnt", sagt Angelika Kleich von der Entsorgungsgesellschaft Görlitz-Löbau-Zittau (EGLZ), "aber derzeit ist das wirklich eine schwierige Situation".

Nicht nur, dass die Mitarbeiter für die Touren der Entsorgungsfahrzeuge jetzt mindestens eine Stunde mehr Zeit einplanen müssen, es kommt auch vor, dass Tonnen stehen bleiben müssen. "An manche Standorte ist beim besten Willen nicht ranzukommen", sagt Angelika Kleich, die die Logistik im Unternehmen leitet.

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Manche Straßen seien wegen der Glätte für die tonnenschweren Müllfahrzeuge nicht befahrbar, zu manchen Abstellorten sei wegen der Schneeberge links und rechts kein Durchkommen. "Die Kollegen tun ihr Bestes", sagt die Logistik-Chefin, "aber ihre Sicherheit geht vor. Nicht auszudenken, wenn so ein schweres Fahrzeug ins Rutschen käme. Das können und dürfen die Mitarbeiter nicht riskieren.

Angelika Kleich rät Anwohnern, im Zweifelsfall bei diesem Wetter die Tonne am Abfuhrtag an einen nächstmöglichen Ort zu stellen, an den die Fahrzeuge besser herankommen. Dann sei man auf der sicheren Seite.

Wenn Tonnen am Abholtag stehen geblieben sind, sollten Anwohner sie nicht gleich wieder wegholen. "Wir versuchen, die Leerung am nächsten oder übernächsten Tag noch einmal nachzuholen." Über jeden nicht erreichten Standort werde genau Protokoll geführt, so dass alle Bescheid wissen und gegebenenfalls auch Fahrer der Nachbartouren das nachträgliche Leeren übernehmen könnten.

Großes Problem mit festgefrorenem Bio-Müll

Ein großes Problem haben die Entsorger bei den derzeitig permanenten Minus-Temperaturen auch mit festgefrorenem Müll in den Bio-Tonnen. "Wir können immer nur appellieren, in die Biotonne immer mal wieder Knüllpapier oder Pappe zu werfen oder die Abfälle in Zeitungspapier zu wickeln, bevor sie in die Tonne kommen", bittet Angelika Kleich. So könne das festfrieren verhindert werden.

Wenn stehengebliebene Tonnen trotz aller Bemühungen nicht geleert werden können, sollten Anwohner den Müll bis zum nächsten regulären Entsorgungstermin in Plastiksäcken sammeln.

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