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Polizeistreife verunglückt bei Verfolgungsjagd nach Polen

Sonntagnachmittag meldet ein Zeuge eine verdächtige Beobachtung in Zittau. Eine Streifenwagenbesatzung der Polizei macht sich sofort auf den Weg.

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© Rene Meinig (Symbolbild)

Bei einem Einsatz am Sonntagnachmittag ist eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Zittau/Oberland verunglückt. Ein Zeuge hatte der Polizei kurz nach 16 Uhr eine verdächtige Beobachtung auf der Gerhart-Hauptmann-Straße gemeldet.

Der Zeuge sah, wie zwei Personen auf einem Grundstück verschiedene Sachen in ein Auto mit polnischem Kennzeichen luden, schildert Polizeisprecherin Katharina Korch. "Eine Streife hat sich sofort auf den Weg gemacht und den roten Opel Astra auch gesehen."

Aber auch der Fahrer des Astra bemerkt das Polizeifahrzeug und flüchtet vor den Beamten in Richtung Grenze. "Die Streife hat das Fahrzeug daraufhin nach Polen verfolgt", so die Polizeisprecherin. Die Fahrt sei über verschiedene Straßen, auch über Feldwege in Sieniawka (Kleinschönau) gegangen. Auf einem unwegsamen Weg sei es schließlich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge gekommen.

"Der Fahrer ist zu Fuß weiter geflüchtet, die beiden Polizisten haben ihn aber einholen können", schildert Katharina Korch weiter. Der 37-jährige Pole wurde vorläufig festgenommen, ebenso seine 32-jährige Beifahrerin. Wie sich herausstellte, gehörte das polnische Kennzeichen nicht zu dem roten Opel.

Bei dem Unfall wurden die beiden Polizeibeamten leicht verletzt, am Streifenwagen entstand Totalschaden. Um den Fall und das mögliche Diebesgut im Fahrzeug kümmert sich nun die polnische Polizei. (SZ/ju)