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20 000 Euro fürs Erlebnisbad

Das Paulsdorfer Badeparadies ist 22 Jahre alt. Da sind manche Anlagen in die Jahre gekommen. Das kostet nun.

Von Franz Herz
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Abendliche Atmosphäre im Erlebnisbad.
Abendliche Atmosphäre im Erlebnisbad. © Archiv: Egbert Kamprath

Der Stadtrat Dippoldiswalde will das Erlebnisbad an der Talsperre Malter erhalten, auch wenn das inzwischen mit höheren Kosten verbunden ist als in den vergangenen Jahren. So wird die Wasseraufbereitungstechnik erneuert. Dafür hat der Stadtrat im November 55 000 Euro freigegeben. Jetzt hat er in seiner Dezembersitzung beschlossen, dass die Weißeritztal-Erlebnisgesellschaft, welche das Bad bewirtschaftet, eine pauschale Summe zur Werterhaltung in Höhe von 20 000 Euro bekommt.

Für die Schüler, die hier Schwimmen lernen, und die anderen Badegäste, die hier ihre Freizeit verbringen, bedeutet dies, dass die Zukunft des Bads besser gesichert ist. Das Bad ist 1996 eröffnet worden und nach dieser Zeit ist es nichts Außergewöhnliches, dass verschiedene technische Anlagen nicht mehr einwandfrei funktionieren. Für die Wasseraufbereitung gibt es beispielsweise inzwischen Schwierigkeiten, bei Reparaturen Ersatzteile zu beschaffen.

Klaus Kaiser, der Geschäftsführer der Erlebnisgesellschaft, zeigte sich erleichtert, dass er jetzt eine pauschale Summer für den Werterhalt hat. Damit muss er nicht mehr warten, bis der Haushalt der Stadt in Kraft tritt. Das war in den letzten Jahren immer sehr spät der Fall. Solange die Stadt keinen gültigen Haushalt hatte, konnte er über die Gelder nicht verfügen, also keine planmäßigen Reparaturen auf den Weg bringen, sondern immer nur Notreparaturen.

Da die Weißeritztal-Erlebnisgesellschaft nicht Eigentümerin der Gebäude ist, sondern sie nur im Auftrag der Stadt betreibt, ist sie auch nicht für den Werterhalt oder für Investitionen in die Immobilien zuständig. Das muss nach wie vor die Kommune machen, der das Bad ja auch gehört. Auch die Strandbäder und der Sportpark werden von der Gesellschaft betrieben.