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Als ein Schneebrett vier Bergretter verschüttet

Die aktuelle Lawinengefahr weckt die Erinnerungen an eine Einsatzübung der Zittauer Bergwacht. Aus der Übung wird im Januar 2003 tödlicher Ernst. 

Von Jana Ulbrich
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Diesen Weg hat die Lawine am 26. Januar 2003 oberhalb der Kleinen Teichbaude bei Karpacz genommen.
Diesen Weg hat die Lawine am 26. Januar 2003 oberhalb der Kleinen Teichbaude bei Karpacz genommen. © Foto: Archiv Bergwacht

Es herrscht Bilderbuchwetter an diesem Sonntagvormittag im polnischen Riesengebirge. Selten scheint hier so strahlend die Sonne wie an jenem 26. Januar 2003. Die Mitglieder der Zittauer Bergwacht legen ihre Kletterausrüstung an. Gemeinsam mit den Kameraden der polnischen Riesengebirgs-Bergwacht GOPR verbringen sie das Wochenende in der Kleinen Teichbaude bei Karpacz. Die Baude steht nahe an einem Steilhang, der durch herablaufendes Wasser aus dem darüber gelegenen Hochmoor im Winter dick vereist ist. Ein ideales Gelände, um hier Lawinen-Bergung und Eisklettern zu üben. Nichts deutet an diesem strahlend schönen Wintersonntag darauf hin, dass aus der Übung tödlicher Ernst werden sollte. Kurz vor dem Mittag, als sich mehrere Seilschaften deutscher und polnischer Bergretter in der Wand befinden, bricht plötzlich mit einem Dröhnen eine Lawine los. Ein Zittauer Bergretter erinnert sich. 

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