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Ja, Informatik macht Spaß

Live-Workshops zu Informatikthemen, ein Mini-Computer zum Selbstprogrammieren – die TUD bringt die Wissenschaft der Informationsverarbeitung in junge Köpfe.

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Im EduInf wird abstrakte
Wissenschaft zum
Live-Erlebnis.
Im EduInf wird abstrakte Wissenschaft zum Live-Erlebnis.

„EduInf“ steht für „Education in Informatics“ und ist der Name des Informatik-Schülerlabors der Technischen Universität Dresden. Dessen zentrales Anliegen ist es, das weite Feld der Wissenschaft Informatik für Schülerinnen und Schüler begreifbar und erlebbar zu machen. Die Zielgruppereicht von Grundschule (ab 3. Klasse) bis Gymnasialstufe. Das kostenfreie EduInf-Programm beinhaltet sowohl Schnupper-Workshops als auch Veranstaltungen, in denen live programmiert werden kann, zum Beispiel mit dem speziell zu Bildungszwecken entwickelten Einplatinen-Computer „Calliope mini“. Oder in denen Theorie und Praxis zu Künstlicher Intelligenzvermittelt werden.

Erlerntes direkt anwenden

Das EduInf existiert seit 2019. Im vergangenen Jahr haben sich dort mehr als 1.000 Kinder und Jugendliche von der Welt der Einsen und Nullen faszinieren lassen. „Wir erhalten auf unsere Arbeit sehr positives Feedback, sowohl von den Teilnehmenden als auch von den Lehrkräften. Alle haben wirklich Spaß an diesem außerschulischen Lernort“, sagt Erik Marx, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Didaktik der Informatik. Er führt gemeinsam mit Mitarbeitenden der Professur und Studierenden der Informatik die EduInf-Veranstaltungen durch. „Hier kann Erlerntes direkt angewendet werden, es gibt ausreichend Raum zum innovativen Bearbeiten von Fragestellungen und immer den Bezug zu aktuellen Entwicklungen. Im letzten Jahr zum Beispiel waren die KI-Lehrinhalte stark nachgefragt, allein 440 Schülerinnen und Schüler konnten wir zum Thema informieren“.

Ein wichtiger Teil der Arbeit des EduInf ist dabei das Erreichen von Mädchen und jungen Frauen für das Fach. „Die Informatik selbst wie auch ihre Vermittlung sind noch immer sehr männlich dominiert. Wir sehen uns deshalb in der Pflicht, hier eine Vorbildfunktion zu bieten“, sagt Erik Marx. Die Veranstaltungen werden wenn möglich, von einer Frau und einem Mann gemeinsam durchgeführt.

© TU Dresden