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Nicht Ziege, nicht Schaf: Himalaya-Tahr

Der Himalaya-Tahr hat die meisten Stimmen in unserer Online-Wahl zum Tier des Monats März erhalten.

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Bock Fiete hat sich prächtig entwickelt. Das längere Fell um den Hals kann er wie eine Löwenmähne aufplustern.
Bock Fiete hat sich prächtig entwickelt. Das längere Fell um den Hals kann er wie eine Löwenmähne aufplustern. © Foto: Zoo Dresden

Im Zoo Dresden werden Himalaya-Tahre schon seit langem gehalten. „Aktuell haben wir ein Pärchen, Fiete und Wenke“, erzählt Tierpflegerin Kyra Zill. „Wenke kam 2015 hier zur Welt, Fiete ist Jahrgang 2017 und stammt aus Hamburg.“ Fiete und Wenke leben im ältesten Gebäude des Zoos – einem hübschen Häuschen von 1862 zwischen Giraffenhaus und Känguru-Anlage – und den beiden anliegenden Außengehegen. Hier klettern sie auf Felsen, verbringen viel Zeit mit Wiederkäuen oder schuppern sich dieser Tage an ausrangierten Weihnachtsbäumen.

„Wie der Name schon verrät, leben Himalaya-Tahre im Hochgebirge Zentralasiens, und zwar je nach Jahreszeit in 2000 bis fast 5000 Metern Höhe“, so Zill. „Das Nahrungsangebot variiert dann auch saisonal je nach Jahreszeit und umfasst zwar in erster Linie Gräser und Kräuter, aber auch Blätter, Knospen, frische Zweige, Farne und Moose“, zählt die Tierpflegerin auf. „Bei uns bekommen sie auch mal eine große Futterrübe, an der sie knabbern können.“

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"Mein herzlichster Dank an alle Spender"
"Mein herzlichster Dank an alle Spender"

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Tahre sehen aus wie eine Mischung aus Schaf und Ziege, sind aber eine eigene Art. Das Besondere ist das Fell des Bocks: Mit der Geschlechtsreife wächst ihm eine Art „Kragen“ mit längeren Haaren, die das Tier wie eine Löwenmähne aufplustern kann. „So macht es sich größer, um Stärke zu demonstrieren, die Weibchen zu beeindrucken und Rivalen einzuschüchtern“, erläutert Kyra Zill. Bei Fiete war es im vergangenen Jahr soweit: Er hat mächtig an Gewicht zugelegt und seine Mähne ist deutlich gewachsen - ein Zeichen, dass er geschlechtsreif wird. „Noch ist es zu früh, um sicher zu sein, aber vielleicht hat es schon geklappt und wir können uns auf ein Jungtier im Mai freuen“, sagt Kyra Zill.

Kontakt und weitere Informationen

Zoo Dresden GmbH
Tiergartenstraße 1
01219 Dresden

Telefon 0351 - 47 80 60
[email protected]
www.zoo-dresden.de

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