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Görlitz

Azubi-Geld für Labor-Assistenten

Die dreijährige Ausbildung bei der Med Lab Görlitz GmbH wird ab sofort vergütet. Und im Anschluss winkt ein Arbeitsvertrag, wenn auch befristet.

Symbolbild.
Symbolbild. © Peter Endig/dpa

Die Med Lab Görlitz GmbH als Tochterunternehmen des Städtischen Klinikums Görlitz zahlt an angehende Labor-Assistenten ab sofort 490 Euro monatlich. Wenn sie während der Sommer- sowie Herbst- und Winterferien je zweiwöchige Praktika absolvieren, erhalten die Schüler eine Aufwandsentschädigung von 355 Euro.

Das Angebot hat sich bereits bei den Radiologie-Assistenten im Klinikum etabliert und wird nun ausgeweitet. "So können wir jungen Menschen eine Chance geben in der Region zu bleiben, was wiederum der Patientenversorgung zu Gute kommt", sagt Geschäftsführerin Ulrike Holtzsch. Die fertig Ausgebildeten erhalten einen dreijährigen Arbeitsvertrag von der Med Lab. 

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Das Klinikum Görlitz selbst benötigt Labor-Assistenten künftig in der Pathologie. Es ist  seit 1975 Ausbildungsbetrieb für diesen Berufszweig. Das theoretische Wissen wird den Schülern an der Medizinischen Berufsfachschule am Städtischen Klinikum Dresden vermittelt. 

Labor-Assistenten bestimmen Parameter im Blut und in anderen Körperflüssigkeiten, beispielsweise im Urin oder Liquor (Gehirn-/Rückenmarksflüssigkeit). Dadurch können krankhafte Veränderungen der Körperorgane erkannt und Ärzte bei der Diagnosefindung unterstützt werden. "Es ist ein toller, aufregender und sehr anspruchsvoller Beruf", sagt Frank Hornig, Geschäftsführer der Med Lab Görlitz GmbH. Mit modernster Technik werde Krankheiten auf die Spur gegangen. "Wir hoffen, mit diesem Angebot unseren Beruf für dringend benötigten Nachwuchs interessant zu machen."

Erfahrene Labor-Assistenten stehen den Schülern während ihrer Ausbildung in Görlitz zur Seite. Der Einsatz an den verschiedenen Arbeitsplätzen richtet sich nach dem Ausbildungsstand. Das Diagnostik-Praktikum umfasst unter anderem die Bereiche Hämatologie, Klinische Chemie, Gerinnung, Eiweißanalytik, Immunologie, Allergiediagnostik, den Nachweis und die Bestimmung von Drogen und Medikamenten oder Hormonen und Tumormarkern.

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