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Pirna

Schnelles Netz für linkselbische Dörfer

In Reinhardtsdorf-Schöna und Kleinhennersdorf liegt jetzt Glasfaser in der Erde. Das Internet wird deutlich schneller.

Glasfaserkabel: Die Bandbreite Reinhardtsdorf-Schöna und Kleinhennersdorf steigt auf bis zu 250 Megabit pro Sekunde.
Glasfaserkabel: Die Bandbreite Reinhardtsdorf-Schöna und Kleinhennersdorf steigt auf bis zu 250 Megabit pro Sekunde. © Symbolfoto: SZ/Uwe Soeder

Die Einwohner von Reinhardtsdorf-Schöna sowie im Gohrischer Ortsteil Kleinhennersdorf verfügen jetzt über eine wesentliche bessere Internetanbindung. Nach dem Abschluss der jüngsten Bauarbeiten liegen in den Orten laut Angaben der Telekom nun bis zu 250 Megabit pro Sekunde im Download an. Beim Hochladen steigt die Bandbreite auf bis zu 40 Megabit pro Sekunde. Das Netz sei so leistungsstark, dass das Arbeiten und Lernen von Zuhause, Video-Konferenzen sowie Surfen und Streamen gleichzeitig möglich sind.

In Reinhardtsdorf-Schöna profitieren nach Unternehmensangaben rund 750 Haushalte von dem Breitbandausbau, in Kleinhennersdorf sind es rund 150. Die Telekom hat dafür in Reinhardtsdorf-Schönarund fünf Kilometer Glasfaser verlegt und fünf Verteiler neu aufgestellt oder mit moderner Technik aufgerüstet. In Kleinhennersdorf waren es zwei Kilometer Kabel und ein Verteiler.

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Von alleine kommt das schnelle Netz freilich nicht ins Haus. Wer das Angebot nutzen möchte, muss sich die größere Bandbreite freischalten lassen und seinen Vertrag entsprechend anpassen oder neu abschließen. Buchungen sind ab sofort online, telefonisch oder im Fachhandel beispielsweise in Pirna möglich, sagt Kai Gärtner, Regionalmanager der Deutschen Telekom.

Die komplette Gemeinde Reinhardtsdorf-Schöna kommt jedoch noch nicht in den Genuss des schnellen Netzes. In einigen Häusern, die abseits der Hauptstraße und damit weiter entfernt von den Verteilerkästen liegen, werden vorerst auch weiterhin weniger als 30 Megabit pro Sekunde möglich sein. Für diese Häuser ist eine zweite Ausbaustufe nötig, in der die Glasfaserkabel bis an Haus gelegt werden. Der Auftrag ist laut Bürgermeister Andreas Heine (Wählervereinigung 94) bereits an die Telekom vergeben. Die Planung ist für dieses Jahr vorgesehen, die Bauarbeiten sollen 2022 beginnen.

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